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Wir haben verlernt, negative Gefühle auszuhalten

Heutzutage meint jeder, der mal mies drauf ist, er habe eine Depression. Wir sind ein Volk von Hypochondern. Was gegen die Hysterie hilft.

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Es ist an sich eine tolle Sache, dass Menschen über ihre psychischen Krankheiten sprechen. Wenn sogar Prominente es tun, trauen sich andere Leute auch. Dies war mitunter ein Grund, weshalb der jüngere Bruder von Prinz Williams Ehefrau Kate in der «Daily Mail» kürzlich von seiner schweren Depression erzählt hat: Tagsüber habe er sich zur Arbeit geschleppt, nur «um mit glasigen Augen auf einen Computerbildschirm zu starren», schrieb der 31-jährige Geschäftsmann in einem Gastbeitrag. Er sei in einem «Morast der Verzweiflung» versunken. Depressionen seien jedoch eine ganz normale Krankheit, so etwas wie ein «Krebs des Geistes». Wenn man darüber rede, schwinde das Stigma.

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