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Wie die First Lady zu ihren schönen Kleidern kam

Wo hat sie bloss ihre Kleider her, fragte sich China nach dem Auftritt der First Lady in Russland. Nun ist klar: Peng Liyuans Garderobe ist massgefertigt – und nicht für die Durchschnittschinesin bestimmt.

Ganz in Weiss: Chinas Präsident Xi Jinping mit Gattin Peng Liyuan bei ihrer Ankunft in Ar es Salaam, Tansania. (24. März 2013)
Ganz in Weiss: Chinas Präsident Xi Jinping mit Gattin Peng Liyuan bei ihrer Ankunft in Ar es Salaam, Tansania. (24. März 2013)
Reuters
Geheimniskrämer: Die Entwürfe der Kleider für die First Lady seien nicht für den öffentlichen Verkauf bestimmt, teilt die Bekleidungsfirma Exception mit. (27. März 2013)
Geheimniskrämer: Die Entwürfe der Kleider für die First Lady seien nicht für den öffentlichen Verkauf bestimmt, teilt die Bekleidungsfirma Exception mit. (27. März 2013)
Wang Zhao, AFP
Im Trenchcoat: Eine gut gelaunte chinesische First Lady trifft in Russland ein. (22. März 2013)
Im Trenchcoat: Eine gut gelaunte chinesische First Lady trifft in Russland ein. (22. März 2013)
Ivan Sekretarev, Keystone
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Trotz einer Welle der Begeisterung für den Modestil der neuen chinesischen First Lady Peng Liyuan will einer ihrer Lieferanten keine Kopien ihrer Kleider und Handtaschen auf den Markt bringen. Die Entwürfe und ihre Umsetzung hätten sich speziell nach den Wünschen der Frau von Staatschef Xi Jinping gerichtet und seien «nicht für den öffentlichen Verkauf» bestimmt, teilte die chinesische Bekleidungsfirma Exception am Mittwoch über den chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo mit. Allerdings boten andere Hersteller im Internet Kopien von Pengs Outfits an, darunter einen Trenchcoat für umgerechnet 229 Euro.

Exception fertigte nach eigenen Angaben einen Teil der Garderobe, mit der Peng während einer Auslandsreise mit ihrem Mann in den vergangenen Tagen bei ihren Landsleuten Begeisterung auslöste. Mit der Wahl ihrer Kleider und Taschen zeige die First Lady «Vertrauen und Unterstützung für heimische Marken», hiess es in der Mitteilung. Darin wurde auch das chinesische Label Wuyong als Lieferant von Peng genannt.

Dem Präsidenten die Show gestohlen

Kurz nach der Wahl von Xi zum neuen Präsidenten Chinas war Peng mit ihm vergangene Woche zu einer Reise nach Russland und in mehrere afrikanische Länder aufgebrochen. Ihr Auftritt fand bei der Bebilderung der Berichte über die Reise in chinesischen Online-Medien mehr Beachtung als ihr Mann. Im Internet wurde angeregt diskutiert, wer die First Lady einkleidet.

In der Vergangenheit hatten Chinas First Ladys kaum Beachtung in der Berichterstattung gefunden. Peng ist den Chinesen freilich nicht unbekannt – sie ist eine landesweit berühmte Sängerin. Während Xi noch als unbekannter Parteifunktionär an seiner Karriere feilte, war die Sopranistin bereits ein Star.

(AFP)

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