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Warum geht der Mensch an Festivals im Freien?

Jeden Sommer entstehen neue Kulturevents, Rockkonzerte, Open-AirKinos, Freilichttheater, Arena-Opern etc. Dabei ist die Natur als Rahmenbedingung ja eigentlich sehr unpraktisch: Es gibt Schweissgestank, Sonnenbrand, Stechmücken, Pollen, Hitzschläge, Ozon, Sommergewitter und so weiter. Warum gehen die Menschen doch immer wieder hin? C. L.

wie es in der Natur die A-Hörnchen und die B-Hörnchen gibt (die einen leben auf dem Ahorn, die anderen auf dem BHorn so wie die Frauen auf der Venus und die Männer auf dem Mars) – so gibt es auch in der menschlichen Kultur zwei grundlegend unterschiedliche Menschenarten: diejenigen, die zu so etwas hingehen, und diejenigen, die es nicht tun. (Von den zahlreichen Mischformen, welche die Angelegenheit nur unnötig verkomplizieren würden, jetzt mal ganz abgesehen.)

Ich meinerseits zum Beispiel gehöre zu letzterem Typus, denn ich halte es am liebsten mit Heinrich Heines Ratschlag «Wo ihrer drei beisammenstehn,/ da soll man auseinandergehn», und somit – langer Vorrede kurzer Sinn – kann ich Ihre Frage leider nicht aus der Position eines teilnehmenden Beobachters beantworten.

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