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«Strafen um des Strafens willen ist oft das Dümmste»

Hansueli Gürber wurde durch den Fall «Carlos» bekannt. Nun erscheint ein Buch über den ehemaligen Leiter der Zürcher Jugendanwaltschaft. Ein Vorauszug.

Tierfreund Gürber: Er hält zu Hause Hühner, Katzen, Gänse und Reptilien. Foto: Flurin Bertschinger
Tierfreund Gürber: Er hält zu Hause Hühner, Katzen, Gänse und Reptilien. Foto: Flurin Bertschinger

Mit dem Fall «Carlos» wurde Hansueli Gürber kurz vor seiner Pensionierung zum bekanntesten Jugendanwalt der Schweiz. Ein Fernsehbericht über den unkonventionell gewählten Weg zu «Carlos’» Therapierung hatte für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Damals ging vergessen, wie erfolgreich Gürber während seiner 30-jährigen Tätigkeit bei der Wiedereingliederung von zum Teil schwerstkriminellen Jugendlichen war. Er wollte den oft belasteten Biografien eine Richtungsänderung geben. Zum Schutz der Jugendlichen selbst – vor allem aber auch zum Schutz der Gesellschaft.

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