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Stillen wider Willen

Eine Befragung an Schweizer Spitälern bestätigt Klagen von Müttern über Stillzwang an Geburtskliniken. Die Unicef macht ihr Stilllabel Babyfreundliches Spital nun mutterfreundlicher.

Kleiner Vorteil: Muttermilch ist zwar gut für das Baby – aber es geht auch ohne, wie die Unicef einräumt.
Kleiner Vorteil: Muttermilch ist zwar gut für das Baby – aber es geht auch ohne, wie die Unicef einräumt.
Keystone

Vor lauter Stillförderung geht die Mutter vergessen. Dieser Vorwurf kursiert seit einigen Jahren in den Medien und taucht in Gesprächen mit Müttern immer wieder auf. Betroffene beklagen, dass auf den Schweizer Geburtskliniken zu oft übermässiger Druck ausgeübt werde, um die Frauen zum Stillen zu bewegen. In der Öffentlichkeit wiegeln zuständige Pflegepersonen meist ab: Die Zeit nach der Geburt sei schwierig für die Mutter, zudem sei Stillen heute nicht mehr selbstverständlich, da müsse etwas Druck aufgesetzt werden.

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