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«Sonst ist Ihre Batterie irgendwann auf null»

Bell-Chef Lorenz Wyss spricht im grossen Interview über Sommerferien in Florida, Veganer und seinen Traum von der eigenen Metzgerei.

«Ich muss in den Ferien nichts Neues ausprobieren.» Lorenz Wyss in der Ermitage von Arlesheim.
«Ich muss in den Ferien nichts Neues ausprobieren.» Lorenz Wyss in der Ermitage von Arlesheim.
Kostas Maros

Herr Wyss, wir hatten ursprünglich geplant, uns zum Sommergespräch im Bell-Kochstudio in Basel zu treffen. Nun sind wir hier in Arlesheim. Weshalb haben Sie den «Ochsen» vorgeschlagen?

Lorenz Wyss: An sich würde das Kochstudio und damit die Möglichkeit, zu grillieren, ja zu mir passen. Aber hier in Arlesheim hat vieles für mich angefangen. Dort drüben sehen Sie die historische Trotte. Auf dem Friedhof daneben ist mein Urgrossvater begraben. In diesem Gasthof hat mein Grossvater meine Grossmutter, die hier im Service arbeitete, kennengelernt. Mein Grossvater war der erste Ausläufer der Metzgerei Jenzer. Ich bin in Arlesheim aufgewachsen und erst vor wenigen Jahren – wegen der Liebe – nach Basel gezogen. Während der Schulzeit war ich ebenfalls Ausläufer bei Jenzer. Hier habe ich auch den Metzgerberuf erlernt, obwohl ich das ursprünglich gar nicht wollte.

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