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Sie hilft Sterbenden, einen Sinn zu finden

Durch Nahtoderlebnisse und eine Pilgerreise fand Sabine Amrhein zu ihrer Berufung: Sie ist die einzige Sterbeamme der Schweiz.

Nach einem Aufenthalt in einem Kloster hatte sie ihren Weg gefunden: Sterbeamme Sabine Amrhein. Foto: Raphael Moser
Nach einem Aufenthalt in einem Kloster hatte sie ihren Weg gefunden: Sterbeamme Sabine Amrhein. Foto: Raphael Moser

Ihre Vorgängerin im Praxisraum war eine Hebamme. Die Sterbeamme Sabine Amrhein findet das sehr stimmig: «Wie die Hebamme einen Menschen ins Leben begleitet, führt ihn eine Sterbeamme wieder hinaus.» Auch Sterben verlaufe in «wehenartigen Phasen», die einen existenziellen Übergang charakterisieren.

«Eine Sterbeamme glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht», sagt die 42-Jährige. Ihr ist es wichtig, auch in der Phase des Abschiednehmens einen Sinn zu finden, Unbereinigtes und Ängste zu thematisieren und wenn möglich eine heilsame Wandlung zu bewirken. Je nachdem werden auch die Angehörigen miteinbezogen. «Es geht darum, grösstmöglichen Frieden für alle zu schaffen.»

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