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Shiva dreht eine Runde durch die Schosshalde

An der Berner Laubeggstrasse feierten die Hindus am Samstag ein Fest zu Ehren von Gott Shiva. Dieses ist für sie etwa gleich wichtig wie für die Christen Weihnachten.

Ziehen für das Karma: Was hier aussieht wie Seilziehen, soll die Hindus von ihren schlechten Taten befreien. Die Einkäufe von H&M sind mit dabei. Gerade junge Tamilen bewegen sich oft zwischen zwei Kulturen.
Ziehen für das Karma: Was hier aussieht wie Seilziehen, soll die Hindus von ihren schlechten Taten befreien. Die Einkäufe von H&M sind mit dabei. Gerade junge Tamilen bewegen sich oft zwischen zwei Kulturen.
Walter Pfäffli
Der Nasenschmuck kratzt ganz fürchterlich. Mehrere Stunden brauchen die Frauen, um sich für das Fest herzurichten.
Der Nasenschmuck kratzt ganz fürchterlich. Mehrere Stunden brauchen die Frauen, um sich für das Fest herzurichten.
Walter Pfäffli
Tradition und Moderne vermischten sich an diesem Tag.
Tradition und Moderne vermischten sich an diesem Tag.
Walter Pfäffli
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«Nikatam!», rufen die Frauen in bunten Gewändern durch die Ostermundigenstrasse. «Wartet!» – Shiva droht schon kurz nach dem Start der Prozession den Anschluss zu verlieren. Zum Ende ihres zehntägigen Fests ziehen die Hindus vom Tempel an der Berner Laubeggstrasse zu einer Wiese unterhalb des Bitziusschulhauses. Mit dabei haben sie einen Wagen mit einer Statue Shivas, des Hindugottes. Diesen zu ziehen ist beschwerlich und braucht Zeit. Doch die Hindus des Berner Vereins Saivanerikoodam nehmen das gerne auf sich. «Es ist gut fürs Karma», meint Tharsini Nadarajah. Zudem biete sich diese Gelegenheit nur einmal jährlich, wenn Shiva den Tempel verlasse.

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