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Sein Wort kommt auch bei den Mächtigen an

Mit Niall Ferguson kommt einer der einflussreichsten Denker nach Zürich. Er wird vermutlich sein derzeit bevorzugtes Rezept gegen den drohenden Kollaps anpreisen: die «Killer-Apps».

Mit Selbstbewusstsein gesegnet: Der schottische Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson.
Mit Selbstbewusstsein gesegnet: Der schottische Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson.
Keystone

Ferguson ist ein Star, weil er Erhellendes zur globalen Lage zu sagen weiss. Dass das «Time»-Magazin den 47-jährigen britischen Harvard-Professor zu den hundert einflussreichsten Personen auf dem Planeten zählt, ist allerdings nicht nur Ausdruck seines wachen Geists.

Es zeugt auch davon, dass er es versteht, sich Gehör zu verschaffen. Dass seine Auftritte – gewiss auch sein heutiger Vortrag an der Uni Zürich – Publikumsmagnete sind, dass ihm – wie letzte Woche am WEF in Davos – die Wichtigen und Mächtigen der Welt ihr Ohr leihen: Das hängt auch damit zusammen, dass Ferguson etwas kann, was nicht viele Denker im deutschsprachigen Raum beherrschen: reden und schreiben – frisch, anschaulich, packend. Es ist auch kein Nachteil, dass er mit Selbstbewusstsein gesegnet ist.

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