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Rückwirkende Kürzungen für Arbeitslose

Wenn am 1. April das revidierte Arbeitslosenversicherungsgesetz in Kraft tritt, verlieren Tausende ihren Anspruch auf Taggelder. Denn die Kürzungen gelten auch für diejenigen, die bereits arbeitslos sind.

Die Zeit drängt: Tausenden Arbeitslosen droht die Aussteuerung, wenn sie bis zum 1. April keine neue Stelle finden.
Die Zeit drängt: Tausenden Arbeitslosen droht die Aussteuerung, wenn sie bis zum 1. April keine neue Stelle finden.
Nicola Pitaro

In zweieinhalb Wochen tritt das revidierte Gesetz in Kraft. Doch noch wissen zahlreiche Betroffene nicht, welche Konsequenzen dies konkret für sie hat. Zwar haben die Arbeitslosenkassen Mitte Februar alle Taggeldbezügerinnen und Taggeldbezüger angeschrieben und sie auf bevorstehende Änderungen hingewiesen. Das Schreiben sei aber reichlich verwirrend formuliert, sagt die alleinerziehende, arbeitslose Mutter G. Z.: Da ist die Rede davon, dass die neue Höchstzahl an Taggeldern ab dem 1. April «voraussichtlich» auch für Personen gelte, die bereits Leistungen beziehen. «Offenbar scheint man sich bei den Kassen nicht klar zu sein, für wen das neue Gesetz gilt», sagt G. Z. Im gleichen Schreiben habe man ihr aber mitgeteilt, man werde ihren Taggeldanspruch anpassen müssen. Wie viel sie nach dem 1. April noch zugut habe, weiss G. Z. aber noch heute nicht.

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