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Rekrut Pragmatisch

Die Jungen gelten als angepasst und finden die Armee gut. Sind sie daher wieder vermehrt bereit, Dienst zu leisten? Nicht unbedingt.

21 Wochen nach Befehlen durch den Tag: Rekruten der Infaterie-Schule in Colombier, Neuenburg.
21 Wochen nach Befehlen durch den Tag: Rekruten der Infaterie-Schule in Colombier, Neuenburg.
Keystone

Etwas nervös war Simeon Lüthi ja schon, so ein, zwei Tage, bevor es losging: Wie es wohl sein würde, das militärische Leben? Lüthi rückte Mitte März in die Rekrutenschule ein; zusammen mit etwas über 6900 weiteren Schweizerinnen und Schweizern.

Der 18-jährige Maturand dient als Radarsoldat bei der Fliegerabwehr in Emmen LU. 21 Wochen lang wird er Uniform tragen, im Massenschlag schlafen, nach Befehlen durch den Tag gehen. Dass er in die RS muss, stört Lüthi aber nicht. «Ich finde die allgemeine Wehrpflicht eine gute Sache, die Rekrutenschule sehe ich vor allem als wertvolle Erfahrung fürs Leben.» Zudem wisse man heutzutage ja nie, was auf der Welt noch passieren könne.

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