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«Parteipräsident ist ja einer der verschissensten Posten überhaupt»

Kommune, kurzer Jupe und ein Heirats-Trick: Franz Steinegger und Ruth Wipfli im grossen Sommer-Interview.

Das gemeinsame Geschäft: nicht optimal. Trotzdem funktioniert die Beziehung von Ruth Wipfli und Franz Steinegger auch nach drei Jahrzehnten noch. Foto: Dominique Meienberg
Das gemeinsame Geschäft: nicht optimal. Trotzdem funktioniert die Beziehung von Ruth Wipfli und Franz Steinegger auch nach drei Jahrzehnten noch. Foto: Dominique Meienberg

Zweimal wollte Franz Steinegger in den Bundesrat, und zumindest beim ersten Mal spielten Sie, Frau Wipfli, eine wichtige Rolle. Sie lebten 1989 im Konkubinat, in «komplizierten Verhältnissen», was mit ein Grund für die Nichtwahl Ihres Mannes war. Wie oft haben Sie sich gewünscht, Sie wären damals verheiratet gewesen?

Ruth Wipfli: Es wäre sicher besser gewesen. Ich kann mich gut an die Szene im «SonntagsBlick» erinnern, ich trug einen blauen Jupe, und man sah meine Knie – was mir ganz viele unangenehme Anrufe einbrachte. Es war schon eine spezielle Situation, plötzlich war da dieser Druck.

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