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Pandore auf den Rücken gelegt

Die Königin der Walliser Kühe heisst Cobra. In einem dramatischen Schlusskampf warf sie ihre Konkurrentin zu Boden. Pandore wollte aber noch nicht aufgeben. Favoritin Schakira war bereits zuvor ausgeschieden.

Die Combats de Reines lockten bei schönem Wetter zahlreiche Zuschauer nach Aproz VS: Zwei Kühe begutachten sich in der Kampfarena.
Die Combats de Reines lockten bei schönem Wetter zahlreiche Zuschauer nach Aproz VS: Zwei Kühe begutachten sich in der Kampfarena.
Olivier Maire, Keystone
Dann geht es los: Die Kühe kreuzen ihre Hörner.
Dann geht es los: Die Kühe kreuzen ihre Hörner.
Valentin Flauraud, Reuters
Cobra gewann und ist nun für ein Jahr die Königin der Königinnen der Walliser Eringer-Kühe: Besitzer Viktor Gsponer mit der ausgezeichneten Cobra. (5. Mai 2013)
Cobra gewann und ist nun für ein Jahr die Königin der Königinnen der Walliser Eringer-Kühe: Besitzer Viktor Gsponer mit der ausgezeichneten Cobra. (5. Mai 2013)
Olivier Maire, Keystone
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Bei den Walliser Kuh­kämpfen ist die letztjährige Siegerin Schakira bereits vor dem Final ausgeschieden. Neue Königin der wehrhaften Kühe wurde am Sonntag in Aproz ­Cobra, ein Tier aus dem Oberwallis. Im Schlussgang der Combats de Reines bezwang Cobra ihre Konkurrentin ­Pandore.

Neuer Zuschauerrekord

Der Schlussgang war hoch­dramatisch. In einer energischen Aktion hob Cobra die Gegnerin hoch und warf sie buchstäblich auf den Rücken. Pandore gab sich indessen nicht geschlagen und wollte weiterkämpfen. Schliesslich nahm sie ihr Besitzer aber aus dem Kampf. Cobra gehört Viktor Gsponer aus Niedergampel im Oberwallis.

Die Kuhkämpfe fanden bei bestem Wetter statt. Die Kämpfe bewegten sich auf hohem Niveau. Einige Rivalinnen lieferten sich Gefechte von einer halben Stunde und boten den gut 13'000 Zuschauerinnen und Zuschauern am Sonntag Hochspannung. Zusammen mit dem Samstag zählten die Organisatoren 16'000 Zuschauer und damit einen neuen Rekord.

115 Kühe kreuzten ihre Hörner

Die insgesamt 115 Kühe der Ehringer-Rasse kreuzten in drei Kategorien ihre Hörner. Rund 80 dieser Tiere gehören Züchtern aus dem Unterwallis, etwa 30 stammen aus dem Oberwallis. Eine Kuh kam aus Ponts-de-Martel im Kanton Neuenburg und zwei Kühe aus dem waadtländischen Oulens.

Dass die entthronte Schakira mitkämpfen konnte, verdankt sie einem Rekurs. Sie und ihre beiden Züchter waren in ihrem Königinnenjahr für zwei Jahre gesperrt worden, weil die Halter den Entscheid einer Wettkampfjury ignorierten.

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