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Kommt «Schland» ins Wörterbuch?

«Der Zustand der Nation in Zeiten der WM»: Das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache prüft die Aufnahme des Wortes «Schland» in ihr Nachschlagewerk.

Beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen: «Schland»-Fans in Essen. (10. Juli 2014)
Beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen: «Schland»-Fans in Essen. (10. Juli 2014)
Keystone

Die Wortschöpfung «Schland» kennt in unserem nördlichen Nachbarland jedes Kind, seit der WM 2006 ist es sprichwörtlich in aller Munde. «Schland» beschreibt nach vorläufiger Definition den Zustand der Nation in Zeiten der WM, denn dann wird zumindest für Fussballfans aus dem Begriff Deutschland kurzerhand «Schland» – meist in der langgezogenen Grölversion «Schlaaaaand».

Der «Spiegel» hat vor kurzem berichtet, dass die Geburtsstunde auf kreative Fangesänge zurückgehe und TV-Entertainer Stefan Raab dabei eine tragende Rolle gespielt habe. Er hatte den Begriff schon im WM-Jahr 2002 benutzt und ihn als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen.

Sollte Deutschland am Sonntag zum vierten Mal den WM-Titel holen, steht der Ort der Feierlichkeiten schon fest. Die Rückkehr des Teams nach «Schland» und an die WM-Partie am Brandenburger Tor ist für Dienstagvormittag (15. Juli) geplant. Auf der Berliner Fanmeile wurde die DFB-Auswahl bereits zweimal nach grossen Turnieren gefeiert – aber noch nie als Sieger: 2006 als Dritter der Heim-WM, 2008 als EM-Zweiter.

(si)

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