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«Kinder haben das Recht auf ein bisschen Risiko»

Kim Brooks musste 100 Stunden Sozialarbeit leisten, weil sie ihren Sohn kurz alleine liess. Was in der Erziehung heute alles falsch läuft, erklärt die US-Autorin im Interview.

«Nicht jedes Kind, das alleine unterwegs ist, ist auch in Gefahr»: Zwei Freunde beim Spielen. Symbolbild: iStock

«Nicht jedes Kind, das alleine unterwegs ist, ist auch in Gefahr»: Zwei Freunde beim Spielen. Symbolbild: iStock

Weil sie ihren kleinen Sohn einmal kurz alleine liess, wurde die US-amerikanische Autorin Kim Brooks angezeigt und bestraft. In einem Buch fordert sie nun: Lasst die Kinder in Ruhe – und vertraut den Eltern.

Frau Brooks, Sie haben Ihr Kind im Auto alleine gelassen. Machen Sie so etwas häufiger?
Ich mache, was alle Eltern tun. Ich überlege, wie riskant eine bestimmte Situation für meinen Sohn ist, und entscheide, ob er damit alleine zurechtkommt oder nicht. Inzwischen finde ich da auch nichts mehr dabei.

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