ABO+

Mit dem Zitronenhuhn in den Mehrfrontenkrieg

Jamie Oliver war einst der nette Kumpel mit simplen Gerichten. Heute führt er politische Kämpfe gegen mächtige Gegner. Ein Treffen.

«Ich kann drei Dinge gut: kochen, reden, stylen»: Jamie Oliver bei der Eröffnung eines Lokals in London. Foto: Matt Alexander (Keystone)

«Ich kann drei Dinge gut: kochen, reden, stylen»: Jamie Oliver bei der Eröffnung eines Lokals in London. Foto: Matt Alexander (Keystone)

Das Hauptquartier von Jamie Oliver erinnert eher an ein Filmset als an eine Firmenzentrale. Selbst Google, Vorreiter darin, einen Arbeitsplatz als Spielwiese zu organisieren, könnte hier lernen. Das entkernte Fabrikloft liegt im Londoner Stadtteil Islington, zu Mittag gibt es später Suppe mit Kürbis aus dem Garten des Chefs. Hinter dem Café öffnet sich eine Art gigantisches Wohnzimmer: Kelim-Teppiche, antike Clubsessel, dänische Mid-Century-Sofas. Durchs Bild laufen herzlich grüssende junge Frauen in Ethnokleidern. Das einzige Bürozitat sind die Powerbooks, die wenige Menschen neben ihren Earl-Grey-Tees aufgeklappt haben.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt