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«In den Spiegel zu schauen, ist schwierig»

Früher joggte Roseann Sdoia vor der Arbeit fünf Kilometer. Beim Boston-Attentat verlor sie den rechten Unterschenkel. Nun lernt sie wieder gehen – und fragt sich manchmal, ob ihre Prothese Freund oder Feind ist.

Muss sich an das neue Bein gewöhnen: Roseann Sdoia macht mit ihrer Physiotherapeutin Dara Casparian Gehübungen im Rehabilitationszentrum Spaulding. (26. Juni 2013 )
Muss sich an das neue Bein gewöhnen: Roseann Sdoia macht mit ihrer Physiotherapeutin Dara Casparian Gehübungen im Rehabilitationszentrum Spaulding. (26. Juni 2013 )
Keystone
Ist überzeugt, dass sie irgendwann wieder joggen wird: Roseann Sdoia im Rehabiliatitionszentrum. (26. Juni 2013)
Ist überzeugt, dass sie irgendwann wieder joggen wird: Roseann Sdoia im Rehabiliatitionszentrum. (26. Juni 2013)
Keystone
Weigert sich zu jammern: Roseann Sdoia verlässt nach der ersten Behandlung im Mai 2013 das Spital in Boston.
Weigert sich zu jammern: Roseann Sdoia verlässt nach der ersten Behandlung im Mai 2013 das Spital in Boston.
Keystone
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Roseann Sdoia erlebt den Moment in Gedanken immer wieder: Etwas auf dem Boden blitzt auf, sie hört ein Geräusch, und dann fliegen Splitter durch die Luft. Einige Menschen neben ihr werden getroffen, andere nicht. Sie selbst wird am Bein verletzt, der rechte Unterschenkel muss amputiert werden. Sdoia hatte am 15. April beim Marathon in Boston in der Nähe des Zieleinlaufes auf eine Freundin gewartet. Jetzt übt sie das Gehen mit einer Prothese.

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