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Grossspende für Basler Ozeanium

Der Zolli hat von einem Gönner Millionen Franken für den Bau des Meerwasseraquariums erhalten.

Das Ozeanium wird die Heuwaage aufwerten und soll ab 2021 viele Besucher nach Basel locken.
Das Ozeanium wird die Heuwaage aufwerten und soll ab 2021 viele Besucher nach Basel locken.
Philipp Schaerer
Das Parterre wird ganztags für Spaziergänger durchlässig sein.
Das Parterre wird ganztags für Spaziergänger durchlässig sein.
Philipp Schaerer
Ein Querschnitt durch das Gebäude in Blickrichtung Innenstadt.
Ein Querschnitt durch das Gebäude in Blickrichtung Innenstadt.
Bolthauser Architekten
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Es ist die grösste Einzelspende, die der Basler Zolli je erhalten hat: 30 Millionen Franken hat ein Gönner für den Bau des Ozeaniums zukommen lassen. Von wem der Zolli das Geld erhalten hat, bleibt ein Geheimnis. «Der Spender will anonym bleiben», sagte Verwaltungsratspräsident Martin Lenz gegenüber den Medien. Das Geld sei dem Zoo vertraglich zugesichert worden. Fliessen wird es allerdings nur, wenn das Ozeanium auch wirklich gebaut wird.

Damit aus der Vision in sechs bis sieben Jahren eröffnet werden kann, braucht es jedoch noch weitere Anstrengungen bezüglich Fundraising: Insgesamt stehen dem Zolli derzeit 40 Millionen zur Verfügung. Der Bau auf der Heuwaage wird aber rund 100 Millionen Franken kosten. Dank der anonymen Lead-Spende ist der Zolli aber auf gutem Weg:

«Wir sind jetzt überzeugt, dass die Finanzierung des Projekts klappen wird.»

Zoo Basel

Zolli-Direktor Oliver Pagan freute sich sichtlich über die gewaltige Spende für das Ozeanium. Er sprach aber davon, dass noch viele Gespräche mit Stiftungen, Fonds und möglichen Spendern nötig seien, um die restlichen 60 Millionen Franken sicherzustellen.

Kein Geld vom Staat

Kein Geld erwartet der Zolli von der Öffentlichen Hand – weder für den Bau noch für den Betrieb. Der einzige Beitrag, den der Kanton Basel-Stadt leisten wird, ist die Abgabe des Areals im Baurecht zu einem symbolischen Preis. Dazu wird der Grosse Rat dem Bebauungsplan zustimmen müssen. Das Parlament dürfte in den kommenden Monaten darüber entscheiden. Nicht ausgeschlossen ist auch Widerstand von Kritikern des Ozeaniums und damit ein mögliches Referendum.

SDA/pst

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