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Frauen fehlt der Mut, Sexualtäter anzuzeigen

Die Dunkelziffer aller Sexualdelikte liegt bei 80 Prozent. Die Opfer haben oft Angst vor dem Täter oder schämen sich, weil dieser aus dem persönlichen Umfeld kommt.

Aus Scham oder Angst bleiben viele Übergriffe ungesühnt. Die Zahl von Anzeigen steigt aber an. (Symbolbild)
Aus Scham oder Angst bleiben viele Übergriffe ungesühnt. Die Zahl von Anzeigen steigt aber an. (Symbolbild)
Keystone

Heute wird das Urteil gegen Markus W. (56) verkündet. Er ist angeklagt, drei Frauen betäubt und missbraucht zu haben. Dass sich die Opfer gemeldet haben, ist nicht selbstverständlich, denn ein Grossteil solcher Vergehen wird gar nie zur Anzeige gebracht. Schweizweit wurden letztes Jahr 6483 Straftaten gegen die sexuelle Integrität angezeigt, in Basel waren es 275.

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