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Es werde maximal

In Paris gingen vorgestern die Schauen für Frühling/Sommer 2014 zu Ende. Und: Es gibt endlich wieder einmal etwas richtig Neues zu vermelden von der Trendfront.

In Paris wurde die Frühlings/Sommer-Mode 2014 präsentiert. Hier ein Kleid von Miuccia Prada.
In Paris wurde die Frühlings/Sommer-Mode 2014 präsentiert. Hier ein Kleid von Miuccia Prada.
DANIEL DAL ZENNARO, Keystone
Sport Chic der Extraklasse war das, was Frida Giannini präsentierte.
Sport Chic der Extraklasse war das, was Frida Giannini präsentierte.
DANIEL DAL ZENNARO, Keystone
Hedi Slimane liebt den Rock 'n Roll-Chic. Dieses Mal gabs New-Yorker-Achtzigermode à la Debbie Harry für Frauen, die für ewig Groupie sein wollen.
Hedi Slimane liebt den Rock 'n Roll-Chic. Dieses Mal gabs New-Yorker-Achtzigermode à la Debbie Harry für Frauen, die für ewig Groupie sein wollen.
Charles Platiau, Reuters
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Und es bewegt sich doch, das modische Universum. Es wurde ja auch höchste Zeit. Nachdem jetzt jahrelang der Minimalismus dominiert hatte ­– um genau zu sein: von 2009 bis 2013 –, mögen ihn die Designer nicht mehr. Fertig mit der Strenge, der Reduziertheit, der Nüchternheit. Fertig auch mit der männlich angehauchten Garderobe; der Gender-Mix, der für diese Saison ausgerufen wurde, hat schon wieder ausgedient. Jetzt geht es um Weiblichkeit, die pure Lust an der Weiblichkeit, aber, und das ist zentral: um eine moderne Weiblichkeit. Der grosse Trend für Frühling/Sommer 2014 besteht deshalb aus: Röcken! Oft vorne knie- und hinten wadenlang, von den Knien an transparent und luftig-leicht, dazu flache, superschlichte Sandalen, ganz grundsätzlich sind die Stoffe fliessend und plissiert und drapiert, es gibt überraschend viel Leder und Schwarz, Prints und, ja, gute Laune.

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