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Er war Kindersoldat in Kambodscha

Red Ernst erlebte die Schrecken des Krieges. Als Elfjähriger kam er nach Europa – und fand Geborgenheit. Doch das Schicksal seiner Angehörigen liess ihn nicht los.

«Ich habe mehr erreicht, als ich mir erträumen konnte»: Red Ernst, 50, auf einem Hügel im bernischen Niederhünigen, wo er lebt. Foto: Tomas Wüthrich

«Ich habe mehr erreicht, als ich mir erträumen konnte»: Red Ernst, 50, auf einem Hügel im bernischen Niederhünigen, wo er lebt. Foto: Tomas Wüthrich

Sein Blick fällt zurück auf den Feldweg, der sich im letzten Licht des Tages verliert. Nebel kriecht die Hügel hoch, legt sich über Wiesen und Bäume. «Irgendwo dort im Osten – Tausende Kilometer entfernt – liegt Kambodscha», sagt Red Ernst und späht in die Ferne. Dann schaut er hinunter auf das Bauernhaus in Niederhünigen, auf sein Zuhause, und erklärt: «Ich habe einen weiten Weg zurückgelegt – von Kambodscha bis hierhin.»

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