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«Dunkel, aber nicht schlimm»

#MeTwo Rassismus ist auch in der Schweiz Alltag – besonders gegenüber Menschen mit dunkler Hautfarbe. Drei Schweizer erzählen, was sie erleben und wie sie dagegen ankämpfen.

«Ich sei dunkel, aber nicht schlimm. Nur ein bisschen. Das hat mir mal jemand gesagt»: Alejandro Ramirez, HR-Recruiter.
«Ich sei dunkel, aber nicht schlimm. Nur ein bisschen. Das hat mir mal jemand gesagt»: Alejandro Ramirez, HR-Recruiter.
Fabienne Andreoli
«Ich frage nach, wenn die Polizei im Zug alle ausländisch aussehenden Personen kontrolliert – auch mich –, ohne die Kontrolle zu begründen»: Lena Oppong, Redaktorin und Produzentin bei SRF.
«Ich frage nach, wenn die Polizei im Zug alle ausländisch aussehenden Personen kontrolliert – auch mich –, ohne die Kontrolle zu begründen»: Lena Oppong, Redaktorin und Produzentin bei SRF.
Fabienne Andreoli
«Eine ältere Frau im Coop war sehr erstaunt, dass ich einen Job habe»: Foscky Pueta, Polymechaniker und Künstler.
«Eine ältere Frau im Coop war sehr erstaunt, dass ich einen Job habe»: Foscky Pueta, Polymechaniker und Künstler.
Fabienne Andreoli
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#MeTwo heisst der Hashtag, unter dem Menschen seit einer Woche im Netz erzählen, wie sie Rassismus im Alltag erleben. Anstoss war die Debatte um Mesut Özils Rücktritt aus der deutschen Fussballnationalmannschaft. Seither sind dem Aufruf Tausende gefolgt. Prominente wie der deutsche Grünen-Politiker Cem Özdemir schilderten auf Twitter persönliche Geschichten: Als Kind wurde er ausgelacht, als er vor seiner Klasse sagte, er wolle ins Gymnasium. Der Lehrer war der Erste, der zu lachen anfing.

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