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Disneyworld, Symbol der sterbenden Mittelklasse

Teure Eintrittspreise, luxuriöse Optionen: Disneyworld widerspiegelt US-Ungleichheit und eine schrumpfende amerikanische Mittelklasse.

Durch seine Preispolitik hat Disney «Mittelklassefamilien ins Abseits gedrängt»: US-Präsident Barack Obama spricht im Disney World – im Hintergrund das Cinderella Castle, Ikone des Freizeitparks. (Archivbild)
Durch seine Preispolitik hat Disney «Mittelklassefamilien ins Abseits gedrängt»: US-Präsident Barack Obama spricht im Disney World – im Hintergrund das Cinderella Castle, Ikone des Freizeitparks. (Archivbild)
Kevin Lamarque, Reuters

Mickeymaus will immer mehr Geld: Nach einer sechsprozentigen Erhöhung im Februar übersprang der Preis für ein Tagesticket für Disneyworld in Orlando erstmals die 100-Dollar-Marke. Bei der Eröffnung seines Themenparks 1971 hatte Onkel Walt nur 3.50 Dollar verlangt, nach 41 Preiserhöhungen aber kostet das Vergnügen inzwischen ein kleines Vermögen. Der Disney-Konzern habe durch seine Preispolitik «Mittelklassefamilien ins Abseits gedrängt», wurde der Tourismusexperte Scott Smith von der Universität South Carolina neulich in der «Washington Post» zitiert.

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