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Die grosse religiöse Kluft

Religion wird in der öffentlichen Debatte immer wichtiger, verliert aber für den Einzelnen an Bedeutung.

«Gute Religion»: Buddhistische Mönche zelebrieren einen Festakt im Tempel Wat Srinagarindravararam bei Gretzenbach. (Archivaufnahme)
«Gute Religion»: Buddhistische Mönche zelebrieren einen Festakt im Tempel Wat Srinagarindravararam bei Gretzenbach. (Archivaufnahme)
Keystone

Die viel beschworene Rückkehr der Religion ist in erster Linie ein mediales und öffentliches Phänomen. Die Religion hat als Thema der Politik und der Medien grosse Bedeutung. In öffentlichen Debatten, aber auch auf den Schulhöfen, ist Religion stark präsent. Zugleich aber wird sie aus staatlichen Institutionen zurückgedrängt und im Leben der meisten Menschen immer unwichtiger. Im Bereich des Religiösen zeichnet sich demnach in der Schweiz eine wachsende Kluft ab. So lautet das Hauptergebnis des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58), das in den letzten fünf Jahren die Religionslandschaft der Schweiz in 28 Forschungsprojekten untersuchte. Die Leitungsgruppe hat am Dienstag die Ergebnisse und das dazugehörende Buch vorgestellt.

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