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«Der ärgste Feind der Frau ist die Frau»

Kritikunfähig, hinterhältig, zickig: Frauen als Arbeitskolleginnen haben einen schlechten Ruf. Vor allem unter Frauen. Warum ist das bloss so?

Jede Stärke der Kollegin wird als eigene Schwäche gewertet: Szene aus dem Film «The Devil wears Prada».
Jede Stärke der Kollegin wird als eigene Schwäche gewertet: Szene aus dem Film «The Devil wears Prada».
Reuters

Eines vorweg: Frauensolidarität ist ein Wort, das im postemanzipatorischen Zeitalter ausgedient hat. Vorab im Arbeitsalltag. Vielleicht war die ausgesprochene oder unausgesprochene Forderung, dass Frauen füreinander einzustehen haben, vor vierzig Jahren noch angebracht, als weibliche Lebensläufe einander glichen wie ein Ei dem andern und eine weibliche Unterschrift so viel wert war wie das Gekritzel eines Kindes. Warum aber um Gottes Willen sollen Frauen heute solidarischer sein als Männer? Warum sollen Frauen, bloss weil sie ab und zu einen Rock tragen und Perlen um den Hals, im Büro Händchen halten und mit einem Mädchenlächeln im Gesicht der Kollegin den Vortritt gewähren? (Lesen Sie auch: «So sabotieren Sie Ihre Karriere»)

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