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Demonstrieren für Spitzenunterwäsche

Russland droht die Rückkehr zur Sowjet-Schlabberunterhose. So will es zumindest die Eurasische Wirtschaftskommission, die ein Einfuhrverbot für Spitzenunterwäsche einführt. Unter Frauen regt sich Widerstand.

Riskieren ihre Freiheit: Unterhosen-Demonstrantinnen in Almaty, Kasachstan (16. Februar 2014)
Riskieren ihre Freiheit: Unterhosen-Demonstrantinnen in Almaty, Kasachstan (16. Februar 2014)
AFP

Verbraucher sind entsetzt. Denn wenn es nach den Wettbewerbshütern der Eurasischen Union geht, ist synthetische Spitzenunterwäsche in Russland, Weissrussland und Kasachstan bald wieder tabu.

Ein Einfuhrverbot für Spitzenunterwäsche bringt derzeit vor allem die Frauen in Russland und seinen Nachbarländern auf die Palme. Unterwäsche, die weniger als sechs Prozent Baumwolle enthält, soll bald nicht mehr nach Russland, Weissrussland und Kasachstan importiert werden. Auch die Herstellung und der Handel mit solcher Ware ist dann verboten. Ein schwerer Rückschlag für die Menschen, die sich nach der schlabbrigen Sowjet-Ära-Unterwäsche an Weltmarken wie La Perla oder Victoria's Secret gewöhnt haben.

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