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Das Vorspiel zum Food Porn

Sogenannte Food Clips lösen keine Kochreflexe aus – und ernten trotzdem Millionen Likes.

Eigentlich sind die Food Clips auf Facebook ja nur die logische Folge des Food-Porn-Hypes der vergangenen Jahre. Oder besser gesagt deren Vorspiel – eines, zu dem die Bezeichnung «Food Porn» sogar noch besser passt: Es gibt schliesslich nicht nur fertiges Essen als Foto, sondern dessen Zubereitung im Videoformat. Eigentlich könnte man die Rezeptvideos auch «Fast Food Porn» nennen, sind sie doch allesamt im Zeitraffer gefilmt: In 30 bis 70 Sekunden ist das fertige Gericht parat. Dazu Musik, aber keine Worte, wie bei einem Stummfilm oder bei den kultigen «Silent Cooking»-Kochshows von früher.

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