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Das Ende eines Kabarettisten

Andreas Thiel war ein Bühnenstar. Dann kritisierte er den Koran – der Beginn seines Abstiegs. Wie kam es so weit?

Andreas Thiel bleibt das Publikum weg. Trotzdem sagt er: «Ich würde alles nochmals genauso machen.» Foto: Reto Oeschger
Andreas Thiel bleibt das Publikum weg. Trotzdem sagt er: «Ich würde alles nochmals genauso machen.» Foto: Reto Oeschger

Während draussen der Nebel die Flanke der Rigi herunterschleicht, herrscht drinnen bei Andreas Thiel die wohlige Harmlosigkeit einer Innerschweizer Altstadtwohnung. Das Heim des Mannes, der als Rassist und Hetzer bezeichnet wurde und in linken Kreisen als zynischer Finsterling in Diensten der SVP angesehen wird, wirkt wie so viele Schweizer Haushalte mit Kindern: zweckmässig und unglamourös.

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