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Bolivien feiert Ekeko

In Bolivien haben Hunderte die Rückkehr einer 2000 Jahre alten Götterstatue gefeiert. Ein Schweizer Forscher hatte die Statuette im 19. Jahrhundert in die Schweiz gebracht.

Seit einiger Zeit wieder in Bolivien: Die Ekeko-Statue.
Seit einiger Zeit wieder in Bolivien: Die Ekeko-Statue.
Keystone

Hunderte Bolivianer haben in La Paz die Rückgabe einer 2000 Jahre alten Götterstatue an ihr Land gefeiert. Indigene Bewohner des Andenstaates zogen durch die Strassen, tanzten und warfen Blumen in die Luft. Das Historische Museum in Bern hatte die 15,5 Zentimeter grosse Statuette von Ekeko, dem Gott des Wohlstands, kürzlich zurück nach Bolivien geschickt.

Die Parade war Teil des Alasita-Festes, das jedes Jahr von den Bewohnern des Altiplano zwischen Peru und Bolivien zu Ehren Ekekos gefeiert wird.

Die kleine Statue stammt aus der Pucara-Kultur, die von 200 vor bis 200 nach Christus nahe dem Titicacasee ihre Hochblüte erlebte. Der Schweizer Forscher Johann Jakob von Tschudi hatte die Statue angeblich 1858 gegen ein Glass Cognac getauscht.

SDA/kpn

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