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Bis 100 Anmeldungen täglich bei Sterbehilfe-Verein

Exit will sich stärker für den Altersfreitod engagieren. Das ist politisch umstritten.

Das Bedürfnis nach Freitodbegleitungen steigt. Exit, die bekannte Vereinigung für Suizidbegleitung, hat im vergangenen Jahr 459 Sterbebegleitungen durchgeführt, 100 mehr als im Vorjahr. Die Mitgliederzahl, die sich lange bei rund 50'000 bewegte, ist in den letzten fünf Jahren auf 72'000 angestiegen. Vizepräsident Bernhard Sutter spricht im Interview von 60 bis 100 Anmeldungen, die Exit momentan pro Arbeitstag verzeichne. Prominente, die öffentlich über ihre Suizidpläne sprechen, dürften zu dieser Entwicklung beigetragen haben. In jüngerer Zeit waren das etwa der frühere Fussballspieler Timo Konietzka, der Theologe Hans Küng oder der ehemalige SVP-Ständerat This Jenny.

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