Vorsicht im Heidiland!

Von wegen Idylle: Reiseführer äussern sich teilweise überraschend kritisch über die Schweiz und warnen sogar vor der Polizei. Schweiz Tourismus nimmts gelassen.

Selbst im makellosen Zürich gebe es Obdachlose, heisst es in einem Reisebuch: Touristinnen auf der ­Gemüsebrücke. Bild: Urs Jaudas

Selbst im makellosen Zürich gebe es Obdachlose, heisst es in einem Reisebuch: Touristinnen auf der ­Gemüsebrücke. Bild: Urs Jaudas

Denise Jeitziner@tagesanzeiger

Beim Stichwort Schweiz fällt fast jedem etwas ein, der noch nie hier war, und meist hat es mit einer heilen Welt zu tun. Berge, Kühe, Uhren, Käse und Schokolade. Wasser, das so sauber ist, dass man es aus Brunnen trinken kann. Züge, die immer pünktlich fahren, und Einwohner, die alle reich sind. Viele Touristen stellen sich die Schweiz als eine Art riesiges Resort vor mit Einheimischen als Angestellten. Gegen diese heile Reiseführer-Welt haben wir natürlich wenig einzuwenden, es gibt ja deutlich unangenehmere Klischees.

SonntagsZeitung

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