So hilft Facebook bei der Jobsuche

Partybilder oder Motivationssprüche: Jugendliche präsentieren sich in sozialen Medien auch einem potenziellen Arbeitgeber. Fünf Dinge, die man auf Facebook tun oder besser lassen sollte.

Die richtige Gestaltung: Die Inhalte der eigenen Facebook-Seite können die Jobsuche beeinflussen.

Die richtige Gestaltung: Die Inhalte der eigenen Facebook-Seite können die Jobsuche beeinflussen.

(Bild: Keystone)

Viele Arbeitgeber informieren sich im Netz über Bewerber. Vor allem Jugendlichen wird dies oftmals zum Verhängnis. Denn neben dem offiziellen Lebenslauf erhält der sogenannte Social CV immer mehr Gewicht.

60 Prozent aller Jugendlichen sind laut einer Studie der Jugend- und Studentenmarketingagentur Jim & Jim einmal pro Tag auf Facebook. Mit der Verwendung der Plattform werden gleichzeitig viele Posts und Fotos verschickt und aufgeschaltet. Dass sich unvorteilhafte Informationen und Bilder negativ auf die Stellensuche auswirken, ist vielen nicht bewusst.

«In der heutigen Zeit ist es zentraler denn je, Jugendliche im Umgang mit den sozialen Medien zu sensibilisieren, gerade auch im Zusammenhang mit der Stellensuche», sagt Fabienne Wildbolz, Sprecherin vom Personaldienstleister Adecco Schweiz. Sie erläutert fünf Dinge, die auf der Facebook-Seite gut ankommen und jene die besser nicht auf die Plattform platziert werden sollten.

DOs

  • Profilbild: «Weniger ist mehr – lieber ein sauberes und gutes Profilbild verwenden als zu viele und weniger vorteilhafte.»
  • Lebenslauf: «Ein konsistenter und sorgfältiger beruflicher Werdegang mit Angabe ehemaliger Arbeitgeber wirkt sich positiv aus.»
  • Nachprüfung: «Eine regelmässige Kontrolle via Google, was auf der Facebook-Seite sichtbar ist, lohnt sich.»
  • Motivierende Inhalte: «Die Angabe der Motivationssprüche sind sinnvoll.»
  • Sympathische Inhalte: «Auskünfte über soziales Engagement sollten nicht vergessen werden.»

DON'Ts

  • Politische Ausrichtung: «Angaben über politische und religiöse Inhalte sollten vermieden werden.»
  • Bilder: «Partyfotos mit verfänglichem Touch wirken sich eher negativ auf den eigenen Lebenslauf aus.»
  • Meinungsbildung: «Von negativen Äusserungen über eine spezifische Person sollte abgesehen werden.»
  • Übertreibung: «Aufschneiderei unterlassen.»
  • Alkohol: «Don’t drink and post.»

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