Secondo, bei Fuss!

Soll die Idee der Schweiz bewahrt werden, dann muss sich das Land wandeln. Ein Nachtrag zum Doppeladler-Sommer.

Zelebrierten ihre Tore mit dem Doppeladler: Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Foto: Laurent Gillieron

Zelebrierten ihre Tore mit dem Doppeladler: Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Foto: Laurent Gillieron Bild: Keystone

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Es soll in diesem Text nicht um die Schreibtisch­faschisten gehen. Um jene, die alles verabscheuen, das ein bisschen fremd ist. Die sich im Krieg wähnen gegen sämtliche Anzeichen des Uneidgenössischen. Die nach einem ethnisch sauberen Land schmachten, in dem das Blut des Volkskörpers so rein ist wie das Wasser eines Bergsees, der Stammbaum der Bürger so geradlinig wie der eines Rassehundes und die Fuss­ballnationalmannschaft aus elf rotwangigen Recken mit Helvetiernachweis besteht.

Es ist sinnlos, ein weiteres Mal darauf hinzuwei­sen, wie abwegig, wie widersprüchlich, wie bigott ihre Weltsicht ist, weil sich auch in ihrer Mitte italie­nische Mütter, deutsche Grossväter, russische Ehe­frauen und Miet-Freundinnen von noch weiter her finden. Weil sich also auch in ihren Beziehungen die real existierende und somit einzig wahre Schweiz spiegelt. Es bringt nichts, sich ein weiteres Mal zu ver­gegenwärtigen, dass die Ideen der Schreibtischfa­schisten und ihrer politischen Vorgesetzten im 21. Jahrhundert derart gaga sind, dass man sich kugeln müsste vor Lachen, würden sie nicht mit so viel Hass, Entschlossenheit, Finanzkraft und strategischer Käl­te verbreitet.

Als wäre ein AKW explodiert

Nein, es soll hier um die anderen gehen, um den grossen Rest: die Gemässigten, die Vernünftigen und die Verständnisvollen, die Toleranten und die Pro­gressiven. Es muss daher, auch wenn das die Geduld des Lesers, der Leserin strapaziert, kurz auf den «Doppeladler» zurückgekommen werden. Auf die Pantomime einiger Fussballer während eines WM-Spiels, die in diesem Sommer die Öffentlichkeit so aufgewühlt hat, als wäre ein AKW explodiert. Eine Geste, die noch am Tag zuvor dem grössten Teil der Bevölkerung vollkommen unbekannt war und über die sich am Tag danach selbst jene ereiferten, die noch nie ein Fussballspiel gesehen haben und besten­falls zwei Bundesräte nennen können.

Wofür die Geste stand – Verbundenheit mit der Heimat der Eltern? Sinistres politisches Bekenntnis? Juvenile Provokation? Spontanes Irgendwas? –, soll hier nicht nochmals Thema sein. Vielmehr geht es um die Frage, wie eine einzige läppische Szene rei­chen konnte, um die Schweiz wochenlang über Ein­wanderung, Identität, Heimat, Integration, Doppel­bürgerschaft und sämtliche anderen den Themen­komplex umfassenden Stichworte streiten zu lassen.

Auslöser der ganzen Debatte: Mit dem Doppeladler feierte Xhaka an der WM 2018 seinen Ausgleichstreffer gegen Serbien. Foto: Keystone

Interessant ist dabei zunächst einmal die Beob­achtung, wie rasch rechtschaffene Sportjournalisten, brave CVP-Politikerinnen, einfältige TV-Kommenta­toren, fade Fussballfunktionäre und sogar Obermo­ralisten von weit links Fassung und Verstand verlo­ren.

Er habe sich gefragt, wie man «mit so eppis» um­gehen soll, meinte der Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber am Tag nach dem Serbien-Match – «so ep­pis». Als habe man den Mann genötigt, sich zu einem Pornofilm oder den Hämorrhoiden eines Arbeitskol­legen zu äussern. Die Vertreter der gedruckten Sport­presse wiederum wechselten reihum ins Lager der mahnfingerlnden Leitartikler, verteilten politische Zensuren, verfassten Meimei-Kommentare, erfan­den doppelte Staatsbürgerschaften, verlangten «Lo­yalitätsbeweise», als sei die Rote Armee im Begriff, über den Rhein zu setzen.

Es geht um eine Haltung, die selbst in jenen Teilen der Bevölkerung verbreitet ist, die keine Fremdenfeinde sind.

Noch einen Schritt weiter beziehungsweise eine Niveauetage tiefer ging das Onlineportal «Infosper­ber», ein Forum für Altlinke mit Faible für Verschwö­rungstheorien. In der ersten Version eines später kor­rigierten Artikels wurden der Doppeladler – das Em­blem der Republik Albanien – mit dem Hakenkreuz verglichen und die Nationalmannschaftsmitglieder kosovarischer Abstammung als Schweizer in Anfüh­rungszeichen verächtlich gemacht: «Schweizer». Die Altherren-Verschwörungstheoretiker von links fan­den sich somit in frappanter Nähe zu den Neo-Ras­sentheoretikern von rechts wieder: In der Schweiz ge­borene und aufgewachsene, für die Schweiz Fussball spielende Schweizer können keine Schweizer sein, wenn der Makel balkanischer Herkunft, muslimischer Ausdünstung, dunkler Haut oder generell ein Zuwe­nig an herrenmenschenhaften Attributen vorliegt.

In ihrem Urteil mögen sich die beiden Lager ge­troffen haben, was die Motivlage betrifft, gibt es Unterschiede. Während bei den Schreibtischfaschis­ten von einem grundlegenden Mangel an Mensch­lichkeit auszugehen ist, lag am gegenüberliegenden Ende der Polit-Latrine offensichtlich Enttäuschung vor. Enttäuschung darüber, dass zwei Secondos – so nennt man doch heutzutage die jungen Ausländer mit den Kopfhörern, den sonderbaren Turnschuhen und dem dunklen Schweizerdeutsch? – eine solche Dummheit oder vielmehr: Grenzüberschreitung be­gehen konnten, wo man sie im Freundeskreis immer verteidigt und bei nahezu jeder Abstimmung unter­stützt hat. Wie unerhört, wie undankbar.

Womit wir beim Kern des hier zu diskutierenden Problems wären: Es geht weniger um die Ansichten der Öffentlichkeit zu den Torheiten einiger Fussbal­ler, denn selbstverständlich kann man Sportler und andere Menschen ungeachtet ihrer Herkunft, Bil­dung, Religion oder Hautfarbe loben und kritisieren, sie für ihre Taten in die Verantwortung nehmen. Es geht vielmehr um die Haltung dahinter, die durch die Doppeladler-Affäre lediglich besonders deutlich zum Vorschein kam. Es ist eine Haltung, manchmal auch nur ein vages Gefühl, das selbst in jenen Teilen der Bevölkerung verbreitet ist, die keine Fremdenfeinde sind und sich nicht durch jeden Nachbarn, der vom Geissenpeter-Ideal abweicht, kulturell bedroht füh­len. Eine Haltung, die sich im Übrigen nicht nur in der Schweiz findet, sondern auch in anderen, mit der sich wandelnden Bevölkerungszusammensetzung rin­genden und hadernden Ländern Europas.

Integrations­erwartungen sind persönliche Vorstellungen

Ein vergleichbares Beispiel liefert Deutschland, wo der türkischstämmige Fussballer Mesut Özil aus dem Nationalteam zurückgetreten ist – als Folge eines fotografischen Tête-à-Tête mit dem Autokraten Er­dogan einerseits und des schwachen Abschneidens der deutschen Mannschaft an der WM andererseits. Der Schlüsselsatz in Özils Rücktrittserklärung ist sinngemäss auch von hiesigen Spielern mit soge­nanntem Migrationshintergrund zu hören (natürlich nur hinter vorgehaltener Hand, man hat schliesslich die landesübliche Tugend der Zurückhaltung verin­nerlicht): «Wenn wir gewinnen, bin ich Deutscher, wenn wir verlieren, bin ich Ausländer.»

Ein Mensch mit den falschen Herkunftsmerkma­len kann also noch so lange im Land gelebt, sich be­müht, angepasst oder bis zur Unkenntlichkeit ver­schweizert haben: Sobald er bestimmte Integrations­erwartungen nicht erfüllt, heisst es: Du bist halt doch keiner von uns. Welche Erwartungen konkret an den «Mitbürger» gestellt werden, unterscheidet sich von Milieu zu Milieu, siehe unten. Unabhängig vom Mi­lieu gilt jedoch: Referenzpunkt sind selten Gesetze, die übertreten, landesübliche Normen und Gepflo­genheiten, die missachtet werden. Dagegen wäre nichts einzuwenden. Referenzpunkt sind vielmehr die persönlichen Vorstellungen darüber, wie Einge­bürgerte und andere Fast-Schweizer zu sein, zu den­ken und aufzutreten haben, welches die Rollen, das Mass an Selbstbewusstsein und die Bandbreite der Verhaltensweisen sind, die ihnen zustehen.

Im Konfliktfall wird im­mer zuerst der Ausländer gesehen – und nicht der Fussballer, die Ärztin.

Die Patriotismuspolizisten und Integrationsgou­vernanten fühlen sich befugt, einen «Mitbürger» zu­rechtzuweisen, sobald er gegen den für ihn geltenden Benimm-Knigge verstösst – schliesslich waren sie stets freundlich zu ihm und haben ihn in ihrer Mitte geduldet. Auch bringt man Zuwiderhandlungen gern pauschal mit der Herkunft des Fehlbaren in Verbin­dung, mit einem diffusen zu viel an Ausländertum, während bei echten Miteidgenossen für dasselbe Verhalten individuelle Gründe gesucht werden. Im Konfliktfall wird bei Menschen fremder Herkunft im­mer zuerst der Ausländer, die Ausländerin gesehen – und nicht der Fussballer, die Ärztin, die schlecht ge­launte Nachbarin, der ungehobelte Teenager.

Diesem Muster, und das ist enttäuschend, folgen selbst Menschen, die politisch links stehen. Ein be­sonders drastisches Beispiel lieferte letztes Jahr die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr, die einen jungen Autor marokkanischer Herkunft, der in Zürich lebt, auf Social Media öffentlich abkanzelte – also genau das Gleiche machte wie ihr Politikerkolle­ge Donald Trump, nur einfach von der anderen Seite. Der Autor heisst Kacem El Ghazzali, besuchte in Ma­rokko eine Koranschule, wandte sich vom Glauben ab und begann, sich kritisch mit Religionen im Allge­meinen und dem Islam im Speziellen auseinanderzu­setzen. Dafür wurde er in seiner Heimat so real mit dem Tod bedroht («Wir werden dich abschlachten wie ein Schaf»), dass er aus dem Land flüchten muss­te und in der Schweiz politisches Asyl erhielt.

Hier machte El Ghazzali, heute 28 Jahre alt und eingebürgert, dasselbe wie in Marokko: Er schrieb kritisch über Religionen im Allgemeinen und den Is­lam im Speziellen, setzte sich für Meinungsfreiheit und die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Mit der Zeit begann er sich zu wundern: Dieselben Leute, die ihm von der Schweiz aus Solidaritätsadres­sen für sein «mutiges Engagement» übermittelt hat­ten, mieden ihn nun, da er mitten unter ihnen lebte. Als er dann in einem Interview mit dem «Bund» den zahmen Umgang linksalternativer Kreise mit dem Is­lam bemängelte und nebenbei Sympathien für die FDP äusserte, war es endgültig vorbei mit der Zunei­gung für den politischen Flüchtling.

Einmal Muslim, immer Muslim, als sei Religion genetisch bedingt.

Regierungsrätin Fehr kommentierte das Inter­view so: «Reicht es heute einfach, als Muslim gegen den Islam zu wettern, um als Experte zu gelten?» Offensichtlich hatte El Ghazzali in den Augen der SP-Politikerin die ihm zugedachte Rolle mehrfach missachtet: Wenn einer von «dort» ist, dann hat er erstens Muslim zu sein, selbst wenn er sich öffentlich zum Atheismus bekennt. Einmal Muslim, immer Muslim, als sei Religion genetisch bedingt.

Wenn einer von «dort» ist und jetzt «bei uns» lebt, dann hat er zweitens den duldsamen Statisten zu geben, den man zu gegebener Zeit ins Bild rückt, um die Richtigkeit der eigenen, progressiv-tolerant-so­zialdemokratischen Weltsicht zu illustrieren. Hält er sich an die Vorgabe, wird er womöglich gar als Beleg herangezogen für die Notwendigkeit, das Ausländer­stimmrecht einzuführen. Erlaubt er sich jedoch eine abweichende Meinung, kann das unmöglich an ge­reiften Überzeugungen oder seinen Kenntnissen der Materie liegen, sondern muss aus einem «falschen Bewusstsein» heraus geschehen sein, weshalb man sich inhaltlich nicht mit seinen Positionen auseinan­derzusetzen braucht (Fehr verweigerte ein Streitge­spräch mit El Ghazzali), weshalb es ferner legitim ist, dem störrischen Migranten ungeachtet seiner inten­siven Beschäftigung mit der Thematik jegliche Kom­petenz abzusprechen und ihn als polternden Simpel zu disqualifizieren.

Daraus folgt drittens, dass in diesem Weltbild pri­mär zwei Rollen für Menschen ausländischer Her­kunft vorgesehen sind: Entweder sie umarmen den rotgrünen Wertekanon (bisweilen eher eine Werte-Kanone), oder sie geben das wehrlose, stets ein wenig traurige Opfer, das unter der Fuchtel der kalten, xe­nophoben Einheimischen steht und deshalb auf die Solidarität und Fürsorge der Anständigen im Land angewiesen ist. Ein zugewanderter «Araber», der kein Opfer sein will und seine unbequemen Ansich­ten dezidiert vertritt, ist in diesem Weltbild ein Stör­faktor und eine Provokation.

Linkes Wunschbild des Ausländerseins

Dieselbe Haltung offenbarten Teile der xenophi­len Blase auch im Fall eines Tamilen, der im Kanton Aargau für die SVP politisiert und sich letztes Jahr in einer Rede gegen die erleichterte Einbürgerung von Ausländern der dritten Generation aussprach. Natür­lich ist dieses Setting gewöhnungsbedürftig, und es gibt tausend Gründe, über die Ansichten dieses Poli­tikers den Kopf zu schütteln, sie inhaltlich zu be­kämpfen. Vermutlich ist es sogar zulässig, die aggres­sive Rede als rassistisch zu bezeichnen.

Weil es sich jedoch um den Auftritt eines Mitbürgers aussereuro­päischer Herkunft handelte, begnügte man sich da­mit, Häme über ihn zu giessen und ihn zu pathologi­sieren («Selbsthass», «Überassimilation»), zumal erschwerend hinzukam, dass er sich – gründlicher noch als El Ghazzali – der für ihn vorgesehenen Rolle verweigerte, wodurch er seine Satisfaktionsfähigkeit verlor. Und klar: In einem so krassen Fall von Insub­ordination gegenüber dem rotgrünen Wertesystem darf auch die platteste aller rassistischen Pointen ge­zündet werden: In Anspielung auf den Inhalt der Rede nannte ein Kolumnist der WOZ den dunkelhäu­tigen Tamilen einen «schwarzsehenden Aargauer». Der Negerwitz war im linken Milieu angekommen.

Natürlich befasste sich das Blatt auch mit der Doppeladler-Affäre, womit wir wieder am Ausgangs­punkt angelangt wären. Über einem ansonsten le­senswerten Artikel, in dem es um die Provokation der Schweizer Spieler kosovarischer Abstammung durch rechtsextreme Fans aus Serbien ging, stand der Titel: «Die Nati zeigte den Nazis den Stinkefinger». Der Ti­tel mag harmlos sein, sagt allerdings mehr über jene aus, die ihn gesetzt haben, als über die Personen, von denen er handelt. Er versucht, die doppeladlernden Fussballer – sehr fokussierte, sehr mit sich selbst be­fasste, sehr reiche, in einer abgeschirmten Parallel­welt lebende Sportstars – allen Ernstes zu politisch hochsensiblen 1.-Mai-Aktivisten umzudeuten.

Warum nur soll so was nötig sein? Eben genau weil im Wunschbild vieler Linker nur zwei Ausprä­gungen des Ausländerseins zulässig sind (der edle Wilde lässt grüssen): aufrechter Genosse oder be­dürftiges Opfer.

Soll die Idee der Schweiz bewahrt werden, dann muss das Land bereit sein, sich zu wandeln.

In der Schweiz leben aber auch viele ganz anders geartete Ausländerinnen, Secondos, Eingewanderte und Eingebürgerte – ein Umstand, der einer erstaun­lich grossen Zahl Einheimischer Mühe bereitet, wie der Doppeladler-Sommer zeigt. Es leben hier: Tüch­tige, Faule, Erfolgreiche, Unfähige, Liebenswerte, Unangenehme, Fortschrittliche, Rückständige, Fried­fertige, Gewalttätige, Egoistische, Hilfsbereite, From­me, Unreligiöse, Apolitische, Weltläufige, Provinziel­le, die Schweiz Schätzende, die Schweiz Liebende, die Schweiz Verachtende, Verschweizerte, Ange­schweizerte, Verschweizerungs­resistente.

Mit der Globalisierung und der durch sie be­schleunigten Einwanderung wächst eben nicht nur die gesellschaftliche «Vielfalt» (ein schönes, ein ro­mantisches Wort), sondern es wachsen auch die Di­vergenzen. Und damit auch die Zahl der Menschen mit doppelten oder dreifachen oder anderthalbfa­chen oder gar keinen, jedenfalls zunehmend komple­xen Identitäten und Loyalitäten.

Das macht das Zu­sammenleben herausfordernd, manchmal kompli­ziert, beinhaltet ein ständiges Aushandeln von Kompromissen, ein dynamisches Hin und Her zwi­schen Konzessionen und Grenzsetzungen. Und es be­deutet, dass es zunehmend nur vorläufige Antworten geben kann auf die Frage, wer «wir» sind und was die Schweiz ausmacht. Das Paradox lautet: Soll die Idee der Schweiz bewahrt werden, dann muss das Land bereit sein, sich zu wandeln, sich mit der Welt, in der wir leben, abzufinden.

Wenn das vergleichsweise gut funktionierende Zusammenleben im Land weiterhin gelingen soll, müssen sich die Einheimischen zuerst von unterkom­plexen Feind- und Idealbildern des Fremden verab­schieden. Verteufeln und umerziehen, verklären und schonen – das ist zu wenig. Jene, die schon hier waren und manchmal glauben, sie seien schon immer hier gewesen, müssen lernen, die anderen, die neu dazu­gekommen sind und noch dazukommen werden, so zu sehen, wie sie sind. Und nicht so, wie man sie sich wünscht.

(Das Magazin)

Erstellt: 17.08.2018, 19:25 Uhr

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