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«Wir sind doch keine Moralmaschinen»

Ethikprofessor Markus Huppenbauer kritisiert den zunehmenden Moralismus bei der Ernährung. Auch deshalb, weil das schlechte Gewissen nur begrenzt als Ratgeber taugt.

Völlerei gilt seit Urzeiten als Todsünde (Romanfigur Gargantua von François Rabelais, Holzstich von 1854). Bild: AKG Images
Völlerei gilt seit Urzeiten als Todsünde (Romanfigur Gargantua von François Rabelais, Holzstich von 1854). Bild: AKG Images

Algenpillen als Nahrungsergänzung oder Pausenriegel, die gesund, nachhaltig und biologisch sein sollen – was sagt der Hype um solche Produkte über unsere Gesellschaft aus?

Offensichtlich beschäftigt uns die Frage nach dem richtigen Essen. Im Vordergrund stehen dabei einerseits Gesundheits-, Schönheits- und Fitnessideale. Andererseits wollen sich viele moralisch richtig ernähren, um negative Folgen für die Umwelt, die Tiere und die Gesellschaft zu vermeiden. Beide Aspekte führen dazu, dass manche Leute ihr ganzes Leben einem Diätplan unterstellen.

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