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Waffelstillstand

Obwohl der Teig schnell hergestellt ist, sind Waffeln eine Herausforderung. Doch für den Duft, der sich beim Backen verbreitet, tun wir alles.

Sogar die Griechen sollen sie schon gekannt haben: Waffeln, hergestellt zwischen zwei heissen Eisen. Foto: Unsplash

Sogar die Griechen sollen sie schon gekannt haben: Waffeln, hergestellt zwischen zwei heissen Eisen. Foto: Unsplash

Nina Kobelt@Tamedia

Man nimmt gute, süsse Nidlen, wie zum Stossen, und schwingt sie mit dem Beseli, bis sie dick ist, rührt Semmelmehl darein, bis der Teig die Dicke eines gekochten Mehlbreies hat, und Zucker oder Salz dazu.»

«Dann wird das Waffel-Eisen warm gemacht, mit Speckschwarte oder süsser Butter wohl bestrichen und ein Löffel von dem Teig auf das Eisen gethan, der Länge nach verzogen, das Eisen zusammengehalten, und im Feuer ge­backen.»

«Ist die Waffel auf beiden Seiten schön gelb, so wird sie mit Sorgfalt aus dem Eisen genommen und an der Wärme behalten und keine über die andere gelegt, bis man sie auftragen will. Das Eisen muss öfters bestrichen werden.»

Irgendwie süss: Das «Neue Berner Kochbuch» von 1843 braucht im Original sagenhafte zwölf Zeilen für den Rezeptbeschrieb von «Wafflen», diesem Gebäck, dessen Duft so viel Wohligkeit verbreitet. Waffeln waren und sind im Wesentlichen Mehl, Eier, Salz und Flüssigkeit, sie werden in Eisenformen gebacken und haben eine lange Tradition. Sogar die Griechen sollen schon flache Kuchen zwischen zwei Eisen im Feuer hergestellt haben.

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