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Huhn total

Wie ist es eigentlich, ein komplettes Poulet – vom Kamm bis zu den Füssen – auf den Teller zu bringen und zu verspeisen? Ein Selbstversuch an drei Tagen.

Rundum sprechen Foodies und Kulinariker von «Nose to tail». Und tatsächlich leuchtet auch mir das Prinzip ein, dass man von geschlachteten Tieren möglichst alles verwerten sollte, was essbar ist. Es klingt ja auch nicht schlecht, wenn die Geniesser über Erbsensuppe mit Schweinsöhrli sprechen oder von ­geschmorten Kalbsbäckchen, die sie ­irgendwo in einer Gourmetbeiz verspeist haben. Doch um es mit Erich Kästner zu sagen: Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. Höchste Zeit also, selbst ein ganzes Vieh zuzubereiten. Ein Kalb vielleicht? Ein halbes Schwein? Nein, fürs Erste tuts auch ein Huhn.

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