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Die beste Suppe meines Lebens

Unser Gastrokritiker war zu Gast in der Medelserhütte auf 2524 Metern über Meer. Nach dem dreistündigen Aufstieg wäre er auch mit weniger liebevoll gekochten Gerichten zufrieden gewesen.

Es ist ein kleines Wunder. Rundherum Steinwüste und dünne Luft. Hier wächst nichts, hier lebt nichts – von ein paar Murmeltieren und Steinböcken mal abgesehen. Und trotzdem haben die rund zwanzig Alpinisten im Raum alle ein köstliches Geschnetzeltes vor sich, mit einem Tupfer Schlagrahm, und Trockenreis. Dazu Wein in Gläsern, die diesen Namen auch tatsächlich verdienen. Und sogar Dessert wird es nach dem Hauptgang noch geben.

Ich bin zu Gast in der Medelserhütte auf 2524 Metern über Meer. Hergetrieben hat mich die Frage, wie gut man in den Hütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) dinieren kann – und das ausgewählte Gasthaus auf dem Scheitel der Fuorcla da Lavaz im Bündner Oberland hat diesbezüglich einen besonders guten Ruf. Doch welchen Komfort bietet man seinen Gästen dort? Was sind die Probleme, die sich für die Gastgeber in dieser Höhe stellen?

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