Man nehme: Teil für Teil

Silvio Germann, Küchenchef im «Sharing»-Restaurant Igniv in Bad Ragaz, hat ein exklusives Weihnachtsessen zum Teilen kreiert.

Knisterndes Feuer, goldige Tische und Gerichte, die rauchend serviert werden: Das Restaurant Igniv serviert auch Atmosphäre. Foto: Maurice K. Grünig

Knisterndes Feuer, goldige Tische und Gerichte, die rauchend serviert werden: Das Restaurant Igniv serviert auch Atmosphäre. Foto: Maurice K. Grünig

Claudia Schmid@zueritipp_

Es gibt in der Schweiz nicht viele Gourmetrestaurants, die gleichzeitig gemütlich und glamourös sind. Das Igniv – «Nest» auf Rätoromanisch – ist ein solches: wenig Plätze, goldene Tische, weiche Kissen, knisterndes Kamin. Es wurde vor einem Jahr im Grand Resort Bad Ragaz eröffnet (und bekommt nächste Woche einen Ableger in St. Moritz). Im Nest wartet auf die Gäste keine steife Menüabfolge; es gibt stattdessen mehrere Amuse-bouches, Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts aufs Mal. Bis zu acht Teller landen so gleichzeitig auf dem Tisch.

Das «Fine Dining Sharing»-Erlebnis, von Spitzenkoch Andreas Caminada konzipiert, führt der 26-jährige Silvio Germann mit Bravour aus. Der ehemalige Souschef von Caminada erkochte sich dieses Jahr einen «Michelin»-Stern und die Auszeichnung «‹Gault Millau›-Entdeckung». Wir baten den Luzerner, uns Rezepte für eine festliche «Teilete» zu verraten. Einige sind schnell gemacht, andere kosten Zeit. Wer mag, kann auch nur etwas nachkochen – etwa eines der drei Desserts, die wir uns wünschten, weil man an Weihnachten sündigen soll. Und weil Germann mit den Jahreszeiten geht, gibts den Sellerie in zwei Variationen. Die Rezepte sind für 3 bis 4 Personen berechnet.

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