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Ein Kopf ragt aus dem Meer

Stattliche 12 Meter ist er hoch und soll Menschen zum Träumen bringen. Der Mädchenkopf des spanischen Künstlers Jaume Plensa aus Harz und Marmorpulver. Bis November steht er in der Bucht von Rio de Janeiro.

Plensa ist für seine enormen Kopf-Skulpturen bekannt: Ein Fischer geht am Kunstwerk vorbei. (3. September 2012)
Plensa ist für seine enormen Kopf-Skulpturen bekannt: Ein Fischer geht am Kunstwerk vorbei. (3. September 2012)
AFP
Geschlossene Augen: Ein Mädchen rennt am Kunstwerk «Awilda» vorbei. (3. September 2012)
Geschlossene Augen: Ein Mädchen rennt am Kunstwerk «Awilda» vorbei. (3. September 2012)
Keystone
Kaum Kunst im öffentlichen Raum: Die Skulptur in der Bucht von Rio de Janeiro. (3. September 2012)
Kaum Kunst im öffentlichen Raum: Die Skulptur in der Bucht von Rio de Janeiro. (3. September 2012)
Keystone
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Der riesige Kopf eines jungen Mädchens mit geschlossenen Augen ist aus dem Wasser in der Bucht vor Rio de Janeiro aufgetaucht. Die weisse Skulptur des Spaniers Jaume Plensa ist bis Mitte November vor dem Botafogo-Strand zu sehen, hinter ihr der Zuckerhut.

Der spanische Künstler will mit der Darstellung des Kopfes eines 14-jährigen Mädchens nach eigenen Angaben «die Menschen zum Träumen bringen». Die 12 Meter hohe Skulptur aus Harz und Marmorpulver «Olhar em meus sonhos» (Der Blick in meine Träume) ist den Bürgern der brasilianischen Millionenstadt gewidmet.

Riesige Köpfe an öffentlichen Plätzen

«Die Augen des jungen Mädchens, das Awilda heisst, sind geschlossen. Es ist eine Hommage an die Bewohner von Rio. Sie haben eine wunderbare Beziehung zur Natur, aber es fehlt ihnen an Kunst im öffentlichen Raum», sagte Plensa der Nachrichtenagentur AFP.

Der in Barcelona wohnhafte Künstler ist für seine Installationen von riesigen Köpfen an öffentlichen Plätzen bekannt. 2011 errichtete er die Skulptur «Echo» im Madison Square Park von New York, im kleinen britischen Ort St. Helens in der Nähe von Liverpool realisierte Plensa 2009 sein Werk «Dream».

SDA/kpn

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