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Die kleine Airport-Anthropologie

Der Flughafen als Forschungsgebiet: Nirgendwo lassen sich stereotype Verhaltensmuster besser beobachten. Wie checken Sie ein? Als Chuck Norris oder Laura Palmer?

«Hoffentlich ists bald vorbei»: Flugpassagiere in Kloten.
«Hoffentlich ists bald vorbei»: Flugpassagiere in Kloten.
Keystone
Vielflieger im Dienste des Herrn: Nonnen beim Einchecken.
Vielflieger im Dienste des Herrn: Nonnen beim Einchecken.
Keystone
Nur nicht aufwecken lassen: Passagiere im Flughafen Paris-Orly gehen an einem schlafenden Kind vorbei.
Nur nicht aufwecken lassen: Passagiere im Flughafen Paris-Orly gehen an einem schlafenden Kind vorbei.
Keystone
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Fliegen lernen, das ist möglich. Die Routine machts – und sonst hilft ein Bacardi in der Bye-bye-Bar. Rechnen Sie beim «Fasten your Seatbelt»-Ton nicht mehr fest damit, dass gleich die Sauerstoffmaske aus dem Kabinendach ploppt, so haben Sie das Schlimmste überstanden.

Eine Regel lautet: Wer gerne fliegt, schaut beim Start fasziniert zum Fenster raus. Wer das Fliegen hingegen hasst, vergräbt sein Gesicht in Lektüre. Und wenn dann endlich die Drinks serviert werden, klebt die Hand auf einer Seite mit vielen tanzenden Buchstaben, die – absolut unabhängig vom Lesestoff – beim Steigen stets den gleichen Satz bilden: «Hoffentlich ists bald vorbei, hoffentlich ists bald vorbei.»

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