Zum Hauptinhalt springen

Die Hobbits kommen ins Heidiland

Der Deutsche Bernd Greisinger bringt die Fantasiewelt von J. R. R. Tolkien in die Bündner Herrschaft: Sein unterirdisches Museum in Jenins wird nächstes Jahr eröffnet.

«Mittelerde» liegt in der Heimat von Heidi: In Jenins, einem 850-Seelen-Dorf in der Bündner Herrschaft, baut der 48-jährige Bernd Greisinger auf seinem Anwesen ein unterirdisches Hobbit-Museum, das die Fantasiewelt von J. R. R. Tolkien möglichst authentisch abbilden soll. Inspiriert wurde der Bau unter anderem durch den Film «Der Herr der Ringe», dessen Fortsetzung – «The Hobbit» – morgen Mittwoch in den Schweizer Kinos startet.

Das Museum, rund 300 Quadratmeter gross, soll Kunst, Literatur und Sammlungsstücke vereinigen sowie Bibliothek und Erlebnispark sein, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» in ihrer gestrigen Ausgabe schreibt. Greisinger selber spricht von der «Greisinger Mittelerde Collection, der weltweit grössten und bedeutendsten ihrer Art». In früheren Jahren kaufte er monatlich für Zehntausende von Franken irgendwelche Stücke mit Bezug zu Tolkien und Mittelerde. Das Resultat: mehr als 3000 Bücher und über 600 Gemälde. «Die Besucher sollen sich wie in Mittelerde fühlen», sagt Greisinger. So werden sie beispielsweise in der nachgebauten Höhle des Hobbit übernachten können oder Figuren aus «Der Herr der Ringe» in Lebensgrösse begegnen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.