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Der Vielflieger von Lauterbrunnen

700 Sprünge in zwei Jahren: Christoph Dittmer zog extra fürs Basejumpen von Berlin nach Lauterbrunnen.

Christoph Dittmer und «seine» Wand: Hier fliegt der Vielspringer von der Absprungstelle Via Ferrata der Mürrenfluh entlang in die Tiefe. 600 Meter tiefer unten ist im Lauterbrunnental der Trümmelbach zu sehen.
Christoph Dittmer und «seine» Wand: Hier fliegt der Vielspringer von der Absprungstelle Via Ferrata der Mürrenfluh entlang in die Tiefe. 600 Meter tiefer unten ist im Lauterbrunnental der Trümmelbach zu sehen.
Bruno Petroni

Herr Dittmer, kaum einer dürfte zurzeit so oft springen wie Sie. Was fasziniert Sie so sehr am Basejumpen? Christoph Dittmer: Ich kann jederzeit selber entscheiden, was ich machen will. Das ist die absolute Selbstbestimmung. Es braucht keine Lizenz, keine Anfahrt und nur wenig, dafür gutes Material. Dann stehe ich da oben an der Kante, und plötzlich kommt der besondere Moment: In dem Augenblick, wenn ich abspringe, gelange ich quasi an den Nullpunkt, wo das Hirn realisiert: Es gibt kein Zurück mehr. Bei diesem Nullpunkt sind alle Ängste und Zweifel weg, und was kommt, ist nur noch die absolute Konzentration auf den Körper und der Entschluss, es konsequent durchzuziehen. Das ist purer Spass, nicht in Worte zu fassen.

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