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Der Kampf um die Gunst der Skifahrer

Klimawandel, gesättigte Märkte, neues Freizeitverhalten: Die Schweizer Skigebiete stehen in einem Verdrängungswettbewerb. Die einen suchen ihr Glück in der Grösse, andere setzen auf Sommergäste.

In den Schweizer Alpen herrscht Goldgräberstimmung – trotz starkem Franken und sinkenden Übernachtungszahlen. Im Frühling gab der ägyptische Investor Samih Sawiris seine grossen Pläne für Andermatt-Sedrun bekannt: Zusammen mit der schwedischen Skigebietsbetreiberin Skistar will er 130 Millionen Franken in 18 neue Skilifte und Gondelbahnen investieren. Und im November sagten die Stimmbürger auf der Lenzerheide Ja zu einer geplanten Verbindungsbahn mit dem Skigebiet Arosa.

Die Zusammenschlüsse werden als Schlüsselprojekte für die Weiterentwicklung der Regionen gepriesen. Die Grösse sei ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit, heisst es überall. «Wir können mit den Verbindungsbahnen einen Mehrwert schaffen, ohne dass der Gast zwingend mehr dafür bezahlen muss», sagt Pascal Jenny, Tourismusdirektor von Arosa. «Mit 220 Pistenkilometern werden wir auch für grössere internationale Tour-Operatoren interessant.»

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