Hochbegabt und trotzdem schlechte Noten

Wie andere auffällige Kinder sollen auch Hochbegabte besser gefördert werden, findet Psychologin Elisabeth Zollinger.

Hochbegabte finden auf unkonventionelle Art Lösun­gen: Ein Junge trommelt auf Pfannen. Foto: iStock

Hochbegabte finden auf unkonventionelle Art Lösun­gen: Ein Junge trommelt auf Pfannen. Foto: iStock

Lucie Machac@liluscha

Eltern, die mit der Hochbegabung ihrer Sprösslinge angeben, erliegen meist einem Wunschdenken. Für real Betroffene fühlt sich das Talent eher wie eine schlimme Krankheit an, über die sie öffentlich schweigen. Aus Angst, negativ aufzufallen. Aus Frust, anders zu ticken als der Rest. «Hochbegabung ist in der Schweiz ein Tabu», stellt Elisabeth Zollinger dezidiert fest. Die Psychotherapeutin testet seit 16 Jahren Kinder auf Hochbegabung, die Ablehnung der Gesellschaft kann sie sich allerdings bis heute nicht erklären: «Man unterstellt solchen Menschen schnell, dass sie ­etwas Besseres sein wollen. Offenbar ­haben wir ein Problem damit, wenn jemand herausragt.»

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