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Karriere machen in der Dritten Welt

Auslandeinsätze in den ärmsten Ländern der Welt können ein Kick für die persönliche Karriere sein. Aber die Arbeit birgt Risiken. Zu Besuch in Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste.

Gefahrlos können hier keine grossen Geschäfte geplant werden: Geschäftsviertel von Abidjan.
Gefahrlos können hier keine grossen Geschäfte geplant werden: Geschäftsviertel von Abidjan.
Reuters

Vergangenen Herbst klopfte Olivier Oriol bei der Personalabteilung seines Arbeitgebers Somfy an, eines französischen Anbieters von Motorisierung für Markisen, Rollläden und Gartentoren mit über 5000 Mitarbeitern. Nach zwei Berufsjahren suchte der 25-Jährige nach einer neuen Herausforderung, nach einem Posten im Ausland. Bei Somfy war Oriol richtig, die Firma hatte ein Angebot: die afrikanische Millionenstadt Abidjan, Wirtschaftshauptstadt der Elfenbeinküste. Der Bürgerkrieg dort war damals im September 2011 seit vier Monaten vorbei, und es wurde wieder gebaut. Somfy sah Potenzial in Abidjan. Oriol, der gerade aus einem Kurzeinsatz im Kongo kam, hatte das Gefühl, ihn könne sowieso nichts mehr umhauen.

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