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«Entscheidend wäre, deutlich früher zu fördern»

Der Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich, Heinz Rhyn, über den Pisa-Schock, den Einfluss der Schule – und Luca Hänni.

«Andere Länder investieren mehr in die Frühförderung, und das zahlt sich aus», sagt Heinz Rhyn, Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich. Foto: Keystone

«Andere Länder investieren mehr in die Frühförderung, und das zahlt sich aus», sagt Heinz Rhyn, Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich. Foto: Keystone

Alexandra Kedves@tagesanzeiger

Die Resultate der neuen Pisa-Studie schockieren, die Schweiz liegt beim Lesen auf Platz 27 – unter dem Durchschnitt und klar unter Nachbar Deutschland. Wieso?
Ich möchte vorausschicken, dass ich die Pisa-Tests für ein relevantes Instrument halte, an dem man festhalten sollte. Trotzdem darf man die Ergebnisse nicht mit Schlussfolgerungen überladen. Man bedenke: Es sind schweizerische Durchschnittswerte, die Kantone sind aber sehr unterschiedlich unterwegs. Zudem kam es auch in anderen Ländern zu schlechteren Resultaten; allerdings nicht in allen. Vielleicht waren die Aufgaben 2018 schwieriger. Jedenfalls war der Test erstmals nur computerbasiert, was womöglich manchen Schülerinnen und Schülern Probleme bereitete.

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