Schüler drängen zurück in die Skilager

Das Interesse an Schweizer Schneesportlagern ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Die Initiative «Gosnow» verzeichnet nun eine Trendwende.

Trendwende: Eine Gruppe übermütiger Kinder im frischen Pulverschnee im Skilager in Lenk. (Archiv)

Trendwende: Eine Gruppe übermütiger Kinder im frischen Pulverschnee im Skilager in Lenk. (Archiv)

(Bild: Keystone Jürg Müller)

Trotz einer fehlenden Statistik schienen Schüler und Lehrer ihre gemeinsame Begeisterung für den Wintersport verloren zu haben. So sei die Zahl der organisierten Schneesportlager kontinuierlich zurückgegangen, berichtet die Schweiz am Wochenende.

Der Grund für den Rückgang sei der damit verbundene Aufwand sowie das Risiko für Lehrer. Ein Unfall genüge, und schon liefen die Eltern Sturm, schreibt die «Schweiz am Wochenende». Diese Hemmschwelle möchte «Gosnow» senken. Ein Schneesportlager solle sich mit wenigen Klicks oder einem einzigen Telefonanruf organisieren lassen.

110 Skilager für 4000 Kinder

«Gosnow» will das nun ändern. Hinter dieser Initiative stecken Bergbahnen, Skischulen, kantonale Behörden sowie das Bundesamt für Sport. Nach ihrer Analyse ist das Interesse an Skilagern nach wie vor vorhanden.

Tatsächlich konnte die Initiative in ihrem vierjährigen Bestehen bereits einen Aufwärtstrend beobachten. Dieses Jahr werde man voraussichtlich 110 Skilager für rund 4000 Kinder vermitteln können, sagt «Gosnow»-Geschäftsführer Ole Rauch in der «Schweiz am Wochenende». Letztes Jahr seien es erst 70 Lager und etwa 3000 Kinder gewesen. Rauch ist zuversichtlich, dass er und die Mitinitianten auf dem richtigen Weg sind.

chi

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