«Ich selbst habe die meisten Probleme, die wir diskutieren»

Alain de Botton lehrt emotionale Intelligenz an der School of Life. Das kann schmerzhaft sein. Ab heute kann man es in Zürich ausprobieren.

2008 hat Philosoph und Autor Alain de Botton eine Schule für emotionale Intelligenz gegründet. Bild: The School of Life Seoul

2008 hat Philosoph und Autor Alain de Botton eine Schule für emotionale Intelligenz gegründet. Bild: The School of Life Seoul

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Herr de Botton, dieses Wochenende kommt die School of Life zum ersten Mal in die Schweiz. Was fehlt den Leuten hier?
Die Schweizer sind nicht anders als Leute anderswo in Westeuropa oder Nordamerika. Sie haben viele Probleme fortgeschrittener Gesellschaften, in denen die Leute nicht verhungern und nicht um ihr Leben fürchten müssen. Aber es finden sich viele andere Erst-Welt-Probleme: Einsamkeit, Entfremdung, psychische Erkrankungen, geistige Orientierungslosigkeit, Beziehungsprobleme. Kurz: Probleme des Geistes. Genau diese Dinge werden wir uns anschauen.

Wer besucht denn Ihre Schule?
Männer und Frauen zwischen 20 und 70. Sie wollen ihren Geist entdecken. Sie sind auch ein wenig abenteuerlustig. Denn es braucht Mut, sich mit einer Gruppe Fremder zusammenzufinden. Zudem braucht es Neugier gegenüber einem selbst und anderen.

«In vielen Menschen hat der Wunsch nach Veränderung wohl schon lange gebrodelt.»Alain de Botton, Philosoph

In Erlebnisberichten zu ihren Konferenzen und Anlässen schreiben Leute: «Das hat mein Leben verändert.» Wie machen Sie das in nur wenigen Tagen?
Das hat teilweise sicher damit zu tun, dass andere Leute dabei sind, als Zeugen sozusagen. Denn das eine ist es, zu sagen: «O.k., morgen versuche ich, meine Beziehung zu ändern.» Aber wenn Sie das mit anderen Leuten diskutieren und ein Versprechen abgeben, wird Ihre Entscheidung viel realer. Wir bieten den Ort dazu. In vielen, die herkommen, hat der Wunsch nach Veränderung wohl schon lange gebrodelt. Wir sind wie ein Katalysator, der bei der Umsetzung hilft.

Ihre Schulen ziehen weltweit Massen von Leuten an. Wieso? Leben wir in einer Zeit, in der wir speziell verloren sind?
Ich denke, dass die Leute schon immer verloren waren. Für mich gibt es keinen Zweifel, dass die Leute eher auf sich allein gestellt sind, wenn die Religion rückläufig ist. Für Tausende Jahre hat sich die Religion um das geistige Wohlbefinden gekümmert. Das mag seltsam klingen. Denn oft denken wir, dass es bei der Religion nur um den Glauben an einen Gott geht. Aber Religionen erzählen uns Geschichten über Furcht, Sinn, Leiden, Freude. Nur waren für viele Menschen diese Geschichten nicht mehr überzeugend genug. Und so fühlen sich sehr viele Leute allein gelassen mit, grob gesagt, der Kultur. Diese beinhaltet, ins Kino zu gehen, Bücher zu lesen. Die School of Life versucht, Orientierungshilfen zu finden. Sie giesst diese in eine einfach absorbierbare Form und bietet sie Leuten an, die sich in der modernen Welt auf verschiedene Arten verloren fühlen.

Gemeinsam wird in der School of Life mit Profis über den Schmerz des Lebens, die Liebe und das Glück diskutiert. Bild: The School of Life

Die School of Life befasst sich mit vielen Themen. Beziehungen, Arbeit, Liebe, Smartphones. Wie ist es möglich, dass Sie auf so vielen Gebieten Spezialist sind?
Es geht um Psychologie mit oft ähnlichen Themen. Um diese anzugehen, bedienen wir uns nebst der Psychologie auch der Psychotherapie, Psychoanalyse oder auch Literatur. Das ist eine Art humanistisches Unternehmen. Wir sind nicht hauptsächlich Wissenschaftler. Wir sind keine Ökonomen. Es geht um Humanwissenschaften.

Sind es diese Disziplinen oder Ansätze, aus denen Sie die Legitimation ziehen, andere Menschen zu lehren, wie man liebt, lebt, arbeitet?
Die Legitimation ist ein interessanter Punkt. Denn wir bewegen uns ausserhalb des akademischen Systems. Die einzige Legitimation, die wir erhalten, ist jene von Leuten, die sich dafür interessieren oder die mögen, was wir machen. Wir haben kein Prestige, das uns durch einen bereits bestehenden Körper verliehen wird. Das ist eine toughe Art der Legitimation, aber auch eine gute. Denn: Du kannst dir deinen Weg in die Herzen der Menschen nicht durch Beeindrucken bahnen. Du musst sie berühren.

«Wir glauben, dass in vielen Bereichen der Pessimismus und die Unvollkommenheit die Lösung sind.»Alain de Botton, Philosoph

Wieso wollen Sie anderen Menschen Ihr Wissen weitergeben?
Ich selbst habe die meisten Probleme, die wir diskutieren. Alle in unserem Team tun das. Wir sprechen aus Erfahrung. Und es ist schön, eine Gemeinschaft aufzubauen rund um Dinge, die einen selbst interessieren und eben auch viele andere. Es ist therapeutisch, zu helfen, und es ist therapeutisch, sich helfen zu lassen.

Das klingt, als könnten Sie alle Probleme lösen.
Nein. Wir wollen nicht die eine grosse Antwort auf alles finden. Oft hilft es, einfach mal das Problem in den Fokus zu rücken. Dann stellt man fest, dass man mit seinem Problem nicht allein ist. In diesem Sinne ist die School of Life kein amerikanischer philosophischer Ansatz.

Was heisst amerikanisch?
Damit meine ich diese Art, dass es für alles eine Lösung gibt. Wir aber glauben das nicht. Wir finden, dass das Leben tragisch ist. Es beginnt mit der Tatsache, dass wir alle sterben müssen und wir nichts dagegen tun können. Genau deshalb ist es hilfreich, das zu verstehen und nicht davor davonzulaufen. Auch die Konferenz wird viele tragische Momente haben. Wir schauen auf den fundamentalen Schmerz, den jedes Leben hat. Es geht darum, das Leiden in den Fokus zu rücken.

In einem anderen Interview haben Sie gesagt, dass wir alle unvollkommen seien. Aber ist Ihre Schule nicht genau ein Werkzeug, um sich selbst zu optimieren?
Die Unvollkommenheit zu erkennen, ist bereits eine Verbesserung. Aber das ist eine sehr viel bescheidenere und menschlichere Verbesserung als das Projekt, ein Roboter zu werden. Schon fast wie im Silicon Valley, wo wir uns im wahrsten Sinne des Wortes perfekt machen können. Wir hingegen glauben, dass in vielen Bereichen der Pessimismus und die Unvollkommenheit die Lösung sind.

Wo zum Beispiel?
In Beziehungen. Dort plädieren wir explizit dafür, dass eine Prise Pessimismus romantisch ist.

In den Youtube-Clips der School of Life werden viele Ratschläge erteilt. Ist das nicht bevormundend?
Ich hoffe nicht! Denn für mich bedeutet Bevormundung, dass da jemand ist, dessen Leben grossartig und perfekt ist, jemand, der unverletzbar, fast schon kugelsicher ist. Dieser jemand erteilt Ratschläge an andere Leute, die gar nichts wissen. Die Videos sehe ich nicht so. Eher: Hier sind einige Ratschläge von Leuten, die einen bescheidenen Versuch unternehmen, einige Fragen zu beantworten. Sie tun dies für Leute, die bestimmt selbst viel wissen. Ich sehe es als Austausch unter Gleichen und nicht als solchen zwischen jenen, die alles, und jenen, die gar nichts wissen. Aber die Gefahr, dass das trotzdem bevormundend rüberkommt, die besteht natürlich immer.

«Viele sind darüber besorgt, dass man den Populärphilosophen als seriöse Person nicht mögen sollte, auch wenn man im Verborgenen seine Bücher lesen möchte.» Alain de Botton, Philosoph

Zwei Videos haben mich etwas perplex zurückgelassen. In jenem über Affären wird einem gesagt, dass man betrüge, weil man auf etwas oder jemanden wütend sei. Ist man manchmal nicht, salopp gesagt, einfach triebgesteuert?
Das ist sicher möglich. Es gibt eine grosse Debatte darüber, weshalb Leute Affären haben. Hauptsächlich gibt es zwei Schulen. Einerseits jene rund um die belgisch-amerikanische Psychologin Esther Perel: Leute haben ein Verlangen nach vielen anderen Leuten. Aber der Mainstream der Psychotherapeuten sagt, dass Affären getrieben sind von Einsamkeit und Entfremdung in der Beziehung. Es ist komplett normal, viele Leute attraktiv zu finden. Aber normalerweise ist der Moment, in dem die Leute dann in der Tat eine Affäre haben, oft ein Schrei nach Hilfe und ein Symptom von Ärger gegenüber dem Hauptpartner. Die Affäre ist wie eine Reflexion darüber, wie solid die Hauptbeziehung ist. Das zeigt sich auch in unseren Paartherapien.

Inwiefern?
Wenn Sie jemanden, der eine Affäre hatte, fragen: «Was hat dich zu diesem schönen Fremden hingezogen, den du im Club getroffen hast?» Das ist nicht wirklich die Frage. Wenn Sie aber fragen, wieso jemand wütend oder nachtragend seinem Partner gegenüber ist – das ist die Millionenfrage. Das ist die Frage, die Ergebnisse produziert. Natürlich ist das keine Wissenschaft. Die Gründe sind vielfältig. Was wir aber in den Youtube-Videos versuchen, ist, die Leute zum Nachdenken anzuregen, wo sie bei bestimmten Fragen im Leben stehen.

Ein zweites Video hat mich stutzig gemacht. Wenn man single sei, liege das daran, dass man unter exzessivem Selbsthass oder unter exzessiver Selbstliebe leide. Heisst das, dass Singles verrückt sind? Darf man single sein?
Natürlich darf man auch single sein. Aber das Video soll eine Provokation sein. Denn es gibt Leute, die sehr stark auf der Suche nach einem Partner sind. Sie haben zwar viele Möglichkeiten, Leute zu treffen, aber aus irgendeinem Grund klappt es doch nicht, jemanden kennen zu lernen. Dann kann man einerseits praktische Aspekte anschauen: Vielleicht wurden sie nicht eingeladen oder nicht vorgestellt. Aber stellen Sie sich die Situation vor, dass man all diese praktischen Hindernisse überwindet, jemanden kennen lernt, aber es trotzdem nie klick macht. Dann liegt es wohl eher an psychologischen Gründen, wieso jemand single ist. Und dann stösst man in der Tat auf Probleme, dass man sich selbst nicht genug mag, um die Zuneigung einer anderen Person anzunehmen. Oder man empfindet das Gegenüber als nicht perfekt genug, fühlt sich selbst überlegen.

Überbordende Selbstliebe oder übergrosser Selbsthass führen laut der School of Life zum ewigen Singlesein. Quelle: Youtube

Ich würde Sie nun gerne um einige kurze, praktische Antworten bitten. Erstens: Wie weiss ich, ob ich ein guter Mensch bin?
Wenn Sie sich oft Sorgen darüber machen, dass sie kein guter Mensch sind. Anzeichen Nummer eins. Richtig schlechte Menschen fragen sich nie, ob sie schlecht sind.

Wie weiss ich, ob mein Partner der richtige ist?
Hm. Der richtige Partner ist die Person, die die grösste Kraft hat, Ihr Level an Bedauern zu senken über die verpasste Gelegenheit, Millionen anderer Leute kennen zu lernen. Aber der richtige Geliebte ist oft auch jemand, der für Sie sehr schwierig zu akzeptieren ist. Denn er fordert Sie heraus, in gewissen Dingen besser und vollständiger zu sein oder zu werden.

Müssen wir über den Tod nachdenken?
Ja. Denn wir verschwenden viel Zeit, wenn wir es nicht tun. Wir alle haben nur wenige Stunden auf diesem Planeten. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie wir sie gut verbringen. Denn das macht uns sehr freundlich. Wenn wir um unsere Sterblichkeit wissen, hilft uns das, mit Frustration oder all den schwierigen Seiten anderer Leute umzugehen. Das spart Zeit und macht uns freundlich.

Sie haben soeben demonstriert, wie breit Ihr Wissen über Themen ist. Viele nennen Sie deshalb einen Populärphilosophen. Ist das eine Beleidigung oder ein Kompliment?
(lacht) Weder noch. Die letzten 200 Jahre haben Universitäten die Philosophie für sich beansprucht. Viele denken, Philosophie sei schwierig, und haben diese Idee des Universitätsphilosophen, den niemand verstehen kann. Dann gibt es den Populärphilosophen. Den kann man verstehen. Gleichzeitig ist man aber darüber besorgt, dass man ihn als seriöse Person nicht mögen sollte, auch wenn man im Verborgenen seine Bücher lesen möchte. In der Öffentlichkeit möchte man aber mit dem Uniphilosophen, den man nicht versteht, abhängen. Man steckt in der Klemme. Deshalb finde ich beide Bezeichnungen nicht sehr hilfreich.

Welche Beziehung haben Sie denn zur klassischen Philosophie, zur Uniphilosophie?
Ich weiss nicht so recht. Alle Philosophen, die ich mag, hassten die Universität. Ob es Montaigne, Nietzsche oder Schopenhauer ist, sie alle lancierten die lustigsten Attacken gegen die Universität. Man kann gar nicht glauben, wie unverschämt sie dabei waren. Ich würde nicht so unverschämt sein. Aber sie haben einen Punkt. Und sie sagen alle dasselbe: Diese Typen von der Uni sind anmassend. Sie massen sich Wissen an, das sie gar nicht wirklich haben. Nun, das stimmt sicher nicht immer. Aber meine Beziehung ist auch eine skeptische. Ich durchlief eine universitäre Ausbildung und lehrte dort. Doch am Ende denke ich, dass es die aufrichtigere Art ist, zu Leuten ausserhalb der Universität zu sprechen. Denn wenn man zu Leuten an der Uni spricht, sind die meisten dort, weil sie danach einen guten Job haben wollen. Sie sind nicht dort, weil sie dich mögen oder wirklich etwas von dir lernen wollen. Es ist also die grössere Prüfung, zu irgendjemandem da draussen zu sprechen.

Zur School of Life gehört auch ein Onlineshop sowie diverse Flagship-Stores. Kommerz oder immer noch philosophische Lebenshilfe? Bild: School of Life

Andererseits stellt sich die Frage nach der Kommerzialisierung der Philosophie. Im Onlineshop der School of Life habe ich Dinge wie den «Imperfection Pot» entdeckt, eine Vase mit feinen Rissen, oder einen Einkaufsbeutel mit der Aufschrift «Emotional Baggage». Ist das nicht zu viel?
Ich weiss nicht. Das war es ja, was die Reformation lostrat. Diese ganze Idee, dass Kommerzialisierung nicht kompatibel ist mit der spirituellen Seite des Lebens. Ich stimme diesem Konflikt nicht unbedingt zu. Auch muss Kommerz nicht gezwungenermassen schlecht sein. Es kommt immer darauf an, was und wie du es verkaufst. Die Tatsache, dass wir einen Shop haben: grossartig. Wieso nicht. Im Museum findet man auch Giftshops, die beispielsweise Postkarten verkaufen. Ist die Postkarte das Wichtigste im Museum? Einerseits ja, andererseits nein. Nein, aus offensichtlichen Gründen. Es gibt Meisterwerke der Kunst im Museum. Aber die Postkarte macht etwas Wichtiges. Sie ist die 1-Franken-Eintrittskarte in die Welt der Kunst. Es ist ein einfaches Ding, das du in deine Küche hängen kannst und das dich daran erinnert, was du gesehen hast, was du magst, was du glaubst. Ich sehe das bei Dingen, die wir anbieten, ähnlich. Das sind einerseits 500-Seiten-Bücher. Aber auch Postkarten oder Kugelschreiber. Ich sehe da keinen Konflikt. Bei allen bösen Dingen auf dieser Welt finde ich, das ist keines davon.

Nicht nur der Shop, sondern die ganze Aufmachung der School of Life kommt sehr chic daher. Hip, könnte man sagen. Lenkt das von der Tatsache ab, dass Arbeit an sich selbst auch richtige Drecksarbeit sein kann, harte Arbeit?
Eine gute Frage. Ich denke, es ist sehr furchteinflössend, sich ernsthaften Fragen zu widmen und in sich zu gehen. Es gibt diese fast medizinische Idee davon. Jetzt bist du psychisch krank. Jetzt betrittst du die «psychisch kranke Welt». Eine sehr graue, strenge Welt. Eine hässliche Welt. Ich glaube, das ist der falsche Weg. Nur weil etwas schmerzhaft ist, muss das nicht heissen, dass es düster präsentiert werden muss. Es ist sehr wichtig, eine Marke zu haben, die so einladend wirkt, als würdest du dir etwas kaufen, was dir guttut, gesundes Essen etwa. All diese Marken sind schön und lieblich, auch Kosmetikmarken. Nur gibt es dort oft keinen Inhalt. Eine interessante Marke für Konsumenten zu kreieren, in die man aber Inhalt reinsteckt, mag ungewöhnlich sein. Ich sehe darin aber kein Problem. Es ist ein Weg, die Leute zu erreichen. Denn die Leute lassen sich leicht abschrecken: Oh, das ist nichts für mich. Ich habe nie ein akademisches Buch gelesen. Du musst die Abwehr der Leute durchbrechen.

Nach so viel Arbeit rund um die Frage, wie man ein gutes Leben führt: Sind Sie glücklich?
Mit dem Wort glücklich sind wir etwas unglücklich in der School of Life. Wir ziehen das Wort erfüllt vor. Denn wenn du erfüllt sagst, kannst du andauernd ein bisschen unglücklich oder gestresst sein oder schlechte Laune haben. Aber du kannst immer noch sagen: Ich bin erfüllt. Stellen Sie es sich so vor: Wenn Sie einen Berg hochklettern und Sie jemand fragt: «Sind Sie glücklich dabei?» Ich würde sagen: Nein, im Moment nicht wirklich. Es ist anstrengend. Aber erfüllt? Ja, ich bin erfüllt. Ich bin also erfüllt, aber glücklich? Nein. (Redaktion Tamedia)

Erstellt: 12.10.2018, 07:25 Uhr

Alain de Bottons «School of Life»


Alain de Botton wurde 1969 in Zürich geboren. Heute lebt der schweizerisch-britische Autor und Philosoph in London. Dort befindet sich auch der Hauptsitz der School of Life, die er 2008 mitgegründet hat. Die Schule möchte emotionale Intelligenz fördern, angelehnt an Philosophie, Psychologie und Kultur. Fachleute bieten thematischen Unterricht, Workshops und Therapien an. Die School of Life ist heute weltweit in zahlreichen Städten präsent, unter anderem Tel Aviv, Berlin, Taipei und Amsterdam. Nun gastiert die School of Life zum ersten Mal in der Schweiz, mit einer Konferenz vom 12. bis zum 14. Oktober an der Zürcher Hochschule der Künste. Mehr Informationen dazu unter diesem Link.

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