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Aus China geflüchtet, im Thurgau angekommen

Die kleine Mi Hyang flüchtete im Alter von vier Jahren aus China. Heute lebt sie bei einer Grossfamilie in Häuslenen. Redaktion Tamedia hat sie besucht.

Joyenna.
Joyenna.
SRF
Mi Hyang mit ihrer Betreuerin in den Wäldern zwischen China und Laos.
Mi Hyang mit ihrer Betreuerin in den Wäldern zwischen China und Laos.
SRF
Joyenna und ihre Adoptivmutter Mirjam Deller sehen sich gemeinsam das Fotoalbum an, das Dellers ihr nach Südkorea geschickt haben.
Joyenna und ihre Adoptivmutter Mirjam Deller sehen sich gemeinsam das Fotoalbum an, das Dellers ihr nach Südkorea geschickt haben.
SRF
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Mitten in der Nacht wird der kleinen Mi Hyang von Omma, was auf koreanisch Mutter bedeutet, eine dicke Jacke angezogen. Kurze Zeit später übergibt Omma das kleine Mädchen mit den kurzen, schwarzen Haaren an unbekannte Personen in einem Jeep. Es folgt ein Abschied unter Tränen und Kreischen. Ungewissheit, wann und ob überhaupt jemals ein Wiedersehen zwischen Mutter und Tochter stattfindet. Mi Hyang wehrt sich mit Händen und Füssen. Sie weiss nicht, was passiert. Weiss nicht, dass ihre junge Mutter sie weggibt, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Der Jeep fährt los. Niemand sagt Mi Hyang, dass ihr ab jetzt eine gefährliche Flucht von China über Laos, Thailand, bis nach Südkorea bevorsteht.

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