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Araber lieben Genf

Gastfreundlich, sauber und luxuriös: Die Schweiz hat in den arabischen Ländern ein ausgezeichnetes Image. Dies schlägt sich auch auf die Besucherzahlen nieder.

Genf ist bei arabischen Reisenden populär, was sich auch in seit Jahren wachsenden Touristenzahlen niederschlägt. Auch die Sommersaison 2008 war trotz Fussball-Europameisterschaft positiv: Allein im Juli reisten mehr 36'000 Gäste aus der Region an, was einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Zuwachs seit Jahresbeginn beträgt gar 36 Prozent.

Die Hoteliers der Rhône-Stadt haben sich auf die Bedürfnisse der anspruchsvollen Kundschaft eingestellt: Arabische Köche verwöhnen heimwehgeplagte Touristen mit Leckereien aus der Heimat. Und für die oft in Gruppen und Grossfamilien reisenden Araber wurden Zimmer mit Verbindungstüren geschaffen, die den Ausbau mehrerer Räume zu Appartements erlauben.

Beliebt ist bei den arabischen Gästen insbesondere das breite Angebot an Einkaufsmöglichkeiten. «Eine geringere Rolle» spielt gemäss dem Berner Islamwissenschaftler Reinhard Schulze dagegen der frei erhältliche Alkohol. Wegen der Sauberkeit und der Gastfreundschaft besässe die Schweiz bei arabischen Touristen allgemein ein höheres Renommee als andere westliche Staaten.

Besonders Genf profitiert vom arabischen Boom: Knapp 100 Millionen Franken geben die kaufkräftigen Araber pro Jahr aus, knapp die Hälfte davon in der Hotellerie.

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